Mainbernheim

Neujahrsempfang: Mainbernheim dankt engagierten Bürgern

Viele haben in Mainbernheim einen Beitrag zur örtlichen Gemeinschaft geleistet. Ihnen dankte Bürgermeister Peter Kraus beim Neujahrsempfang. Foto: Gerhard Krämer

Gut gefüllt war der Sitzungssaal des Mainbernheimer Rathauses beim Neujahrsempfang der Stadt. Eine Sternsinger-Gruppe schaute auch vorbei und brachte neben Segenswünschen Weihrauchduft mit. Bürgermeister Peter Kraus hielt einen Rückblick auf das vergangene Jahr, wagte aber auch einen Ausblick auf das neue und würdige das Engagement etlicher Bürger.

Unter dem Motto "Das eine tun und das andere nicht lassen" habe man sowohl hinsichtlich der baulichen Weiterentwicklung der Stadt als auch im Hinblick auf die Steigerung der Attraktivität der Altstadt die Aufgaben verantwortlich wahrgenommen. "Die neuen Häuser in unserem Siedlungsgebiet Langwasen sind wie Pilze aus dem Boden geschossen", berichtete Bürgermeister Peter Kraus. Viele Häuser seien bereits bewohnt. Weiteres Bauland werde ausgewiesen.

In der Altstadt hätten etliche Gebäude neue Eigentümer gefunden. "Die Zahl der verkäuflichen Leerstände ist an einer Hand abzuzählen", freut sich der Bürgermeister. Mit dem Ankauf des ehemaligen Elfleins-Anwesen habe die Stadt gezeigt, dass auch sie bereit sei, ihren Anteil an der Altstadtentwicklung beizusteuern. In den nächsten Wochen soll eine Entscheidung über die Nutzung fallen, kündigte Kraus an.

Mainbernheim zukunftssicher machen

Kraus erinnerte an das touristische Beherbergungsangebot "Albergo diffuso", an die Schaffung von Parkplätzen im Bereich des Oberen Tores, an das Stadtboden- und Parkkonzept, an das Bemühen um die langfristige Sicherung der Grundversorgung oder des Grundschulstandortes. All das geschehe mit Blick auf ein zukunftsfähiges Mainbernheim.

Auch auf die nahenden Kommunalwahlen ging der Bürgermeister ein. Er freute sich, dass sich wieder viele Bürger um ein Mandat bewerben. Doch Kraus ging auch auf negative Erscheinungen ein. So nehme der psychische Druck auf Mandatsträger in vorderster Reihe zu. Er beklagte die zunehmende Respektlosigkeit. Verbale Attacken seien noch das kleinere Übel.

"Der erhobene Stinkefinger ist nichts Außergewöhnliches mehr", sagte Kraus. Auch in Mainbernheim nähmen Rücksichtslosigkeit zu und die Achtung vor dem öffentlichen oder privatem Eigentum in erschreckender Weise ab. Kraus appellierte eindringlich, die Gemeinschaft zu pflegen, anderen Respekt entgegenzubringen und einen Beitrag dazu zu leisten, dass "ein menschenwürdiger Umgang miteinander nicht verloren geht".

Großer Dank an alle Engagierten

Kraus nutzte den Empfang, um Menschen öffentlich Danke zu sagen, die sich in besonderem Maße in den Dienst der Allgemeinheit gestellt haben, einen besonderen Beitrag zur örtlichen Gemeinschaft geleistet haben. Kraus dankte der Vorsitzenden der Ortsgruppe des Bundes Naturschutz, Elke Wichert, für ihr Engagement um den Erhalt der Umwelt und Natur in Mainbernheim und Altbürgermeister Karl Wolf, der sich ebenfalls für Umwelt und Natur einsetzt.

Seit vielen Jahren engagierten sich Ute Dodt und Gisela Ott in der Begleitung Kranker, Sterbender und deren Angehöriger. Peter Dodt kümmert sich als Vorsitzender der Rheuma-Liga Kitzingen-Volkach um die Belange Betroffener. Danke für seinen unermüdlichen Einsatz sagte der Bürgermeister auch Peter Wagner, dem "Motor" des VdK-Ortsverbandes Mainbernheim-Willanzheim. Kraus hob ebenso die Kindergruppe der Feuerwehr, die Lösch-Kids, hervor, um die sich Matthias Gut sowie Jasmin und Stephan Dürr kümmern.

Viele Dienste fänden im Hintergrund statt. Seit nahezu 20 Jahren archiviere Erna Klatt Artikel über Mainbernheim aus den Tageszeitungen, dankte Kraus. Ende 2019 habe sie nun aufgehört.

Auch auf sportliche Erfolge und die Leistungen der Vereine ging der Bürgermeister ein. Er würdigte die Schützengesellschaft um Schützenmeister Conny Hügelschäfer, insbesondere die Modernisierung der Schießanlage und die Jugendarbeit. Auch wenn er natürlich am Neujahrsempfang sportlich wieder unterwegs war, vergaß Kraus die Weltklasseleistungen des Bobfahrers Christian Rasp nicht. "Es ist immer wieder schön, wenn man "Christian Rasp aus Mainbernheim" hört", meinte Kraus.

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