RÜDENHAUSEN

Noch viele offene Fragen bei der Umgehung

Entlastung für Rüdenhausen: Der Kreisel an der B 286 in Richtung Castell gehört zum südlichen Teil der Umgehung. Künftig... Foto: ANDREAS STÖCKINGER

Die Umgehungsstraße beschäftigt Rüdenhausen weiterhin. In der Sitzung des Gemeinderates trug der zweite Bürgermeister Karl-Heinz Rebitzer die Antworten auf offene Fragen vor, die bei einem Ortstermin von Seiten der Gemeinde an das Staatliche Bauamt gestellt worden waren. Die Stellungnahmen der Behörde fiel in den meisten Fällen recht knapp aus, häufig hieß es: „Nach Prüfung erfolgt ein neuer Ortstermin.“ Viele der zwölf eingereichten Fragen blieben also weiterhin offen, was die Gemeinderäte nicht unbedingt zufrieden stellte.

Bestehen bleibt der anberaumte Termin für die Fertigstellung der Trasse, deren Bau im Juli 2012 begonnen wurde. Im September oder Oktober dieses Jahres soll das noch fehlende Stück zwischen dem Anschluss von Abtswind aus und dem Kreisel in Richtung Castell fertig sein. Die Bauarbeiten seien „am Laufen“, hieß es zudem. Letzteres ließ manchen der Gemeinderäte ein wenig schmunzeln.

Offen blieb etwa die Frage, wie es mit einem sicheren Fuß- und Radweg im Bereich der Brücke in Richtung Abtswind weitergehe. Zudem konnte das Problem mit dem Grundwasser südlich der Brücke nicht geklärt werden. Die Gemeinde bat um eine Lösung, ohne dass die örtlichen Brunnen in Mitleidenschaft gezogen würden. Ob und wie im gesamten Zusammenhang der Gefahrenpunkt der Einmündung der Feuerbacher Straße verlegt werden könne, wolle man ebenso noch eruieren, hieß es.

Um Weiteres zu klären, wird eine erneute Besprechung mit den Zuständigen der Behörde stattfinden. Als Termin wolle man Anfang Juli anvisieren, legte das Ratsgremium fest. Zu einigen Fragen konnte bereits Auskunft erteilt werden. So hieß es zu den beiden gebauten Stelztunnels in Richtung Greuth, dass das Straßenbauamt die Baulast für den größeren trage. Das kleinere Bauwerk an der Ostseite nach der Unterführung obliege der Gemeinde nach der Gewährleistung von fünf Jahren.

Dagegen wurde die Variante zum Bau eines Ballfangzauns für den Ausweichsportplatz an der B 286 festgelegt. Die Gemeinderäte sprachen sich für die günstigere Lösung mit einem Zaun aus Maschendraht aus, die Kosten in Höhe von 14 870 Euro übernimmt das Straßenbauamt.

Gute Nachrichten hatte der zweite Bürgermeister Karl-Heinz Rebitzer zum Baugebiet Leyersmühle an der Feuerbacher Straße. Dort wurden zwei weitere Grundstücke verkauft, für zwei bestünden bereits Reservierungen. Damit sind derzeit nur noch zwei der insgesamt 14 Plätze zu haben.

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