Kitzingen

Nordtangente bekommt Direktanschluss an Großlangheimer Straße

Nachdem die Bahngleise in Etwashausen abgebaut sind, kann die Stadt Kitzingen einen lange gehegten Plan verwirklichen: eine bessere Anbindung der Nordtangente. Was ist geplant?

Die Bahngleise im Kitzinger Stadtteil Etwashausen werden fleißig abgebaut; dieser Teil der Steigerwaldbahn ist entwidmet – sprich ist nicht mehr für den Bahnverkehr zugelassen. Damit kann die Stadt Kitzingen ihre Nordtangente in Richtung Großlangheim so fortsetzen, wie seit Jahren geplant. Die komplizierte Gleisumfahrung in Etwashausen weicht künftig einer Direktverbindung an die Großlangheimer Straße (Staatsstraße 2272). 

Damit verbindet die Stadt zugleich den Bau eines neuen Kreisverkehrs auf Höhe des Richthofen Circle. Nicht nur dieses Freizeitgebiet wird damit besser an die Großlangheimer Straße angebunden, sondern auch das auf der anderen Straßenseite liegende Gewerbegebiet ConneKT. Das war ursprünglich der Anlass für das Bauvorhaben.

Die Kurvenradien des Kreisels, der einen Durchmesser von 45 Metern haben wird, sollen sogar für Gigaliner – also die überlangen Lastzüge – ausgelegt sein, schrieb die Kitzinger Stadtverwaltung in ihrer Sitzungsvorlage für den Stadtrat. Der hat jüngst mehrheitlich sein Einverständnis mit dem Neubau bekundet. 

Bauarbeiten zwischen April 2021 und Ende 2023

Begleitend werden in Kreisel-Nähe Bushaltestellen auf beiden Seiten eingerichtet. Und auch die Wirtschafts- und Radwege entlang der Straße werden dem neuen Trassenverlauf angepasst. An der heutigen Kreuzung der Staatsstraße 2271 mit der 2272 entsteht auf dem alten Teilstück der Großlangheimer Straße eine Sackgasse. Dieses Stück Straße wird benötigt, um das künftige Gelände der Kitzinger Schützengesellschaft an dieser Stelle zu erschließen. Die Schützen verlassen ihr altes Domizil und bauen neben der Kreuzung der Staatsstraßen 2271/2272 neu. 

Die Kosten für die Anbindung der Nordtangente an die Großlangheimer Straße schätzt die Verwaltung derzeit auf rund 3,5 Millionen Euro. Allerdings müssen zusätzlich noch Grundstücke erworben werden. Für das Projekt wird die Stadt Fördermittel bei der Regierung von Unterfranken beantragen. Beginnen sollen die Bauarbeiten im April 2021. Die Bauzeit beträgt rund 20 Monate. 

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