Obernbreit

Nostalgie Ferienwohnung im "Schätzleins-Häusla"

Im "Schätzleins-Häusla" in der Würzburger Straße in Obernbreit könnte eine "Nostalgie-Ferienwohnung" entstehen. Foto: Robert Haaß

Lichtverschmutzung ist auch im Obernbreiter Rat ein Thema, eine Lösung konnte in der Ratssitzung am Dienstagabend allerdings noch nicht gefunden werden. Jetzt wird erst einmal abgewartet, was die Sanierung der Gartenstraße hierzu bringt. Denn der Energieversorger möchte die Straßenbeleuchtung hier zu einem Muster ausbauen. Dort kann dann die Beleuchtung nachts komplett oder teilweise ausgeschaltet, aber auch gedimmt werden. Liegen Erfahrungswerte vor, wird der Rat entscheiden.

Ebenfalls keine Entscheidung gab es zum "Schätzleins-Häusla" in der Würzburger Straße. Vom Gedanken, hier ein Heimatmuseum einzurichten haben sich die Räte wohl weitgehend verabschiedet. Die jüngste Idee: Eine Nostalgie-Ferienwohnung. Bisher gesammelte Utensilien für ein mögliches Museum könnten versteigert werden. Ein Ortstermin soll weitere Erkenntnisse bringen.

Reparaturen am Rathaus

Am historischen Rathaus stehen wieder einmal Reparaturen an. Dazu ist ein Katalog mit den nötigen Arbeiten zu erstellen und mit der Denkmalbehörde abzusprechen. Dann sollen örtliche Firmen um Stunden-Preise für die Ausführung gebeten werden.

Ein um wenige Tage verspätet eingegangener Antrag des Montessori Kinderhauses in Marktbreit zur Übernahme der Endabrechnung für das Jahr 2018 in Höhe von gut 18 000 Euro für Obernbreit müsste wegen der Terminüberschreitung von der Gemeinde zwar rein rechtliche nicht übernommen werden, doch wurden die Leistungen erbracht und werden deshalb auch bezahlt.

Vorschläge werden geprüft

Nicht so einfach, wie vom Bauausschuss gedacht, ist die Änderung der Ortsabrundungssatzung. Hier hat sich der Ausschuss in einigen Bereichen Gedanken gemacht, um Grundstücke für eine Bebauung zu finden. Diese Vorschläge liegen nun bei der Verwaltung in Marktbreit und werden geprüft. Danach muss der Gemeinderat entscheiden.

Positive Meldung von Bürgermeister Bernhard Brückner: Der Wasserverlust aus dem öffentlichen Netz lag im vergangenen Jahr unter zehn Prozent. Das war in den Vorjahren auch schon deutlich höher. Ein Grund dafür dürften wohl weniger Rohrbrüche gewesen sein.

Wassernot für zwei Quellen

An zwei Quellen im Ort herrscht "massive Wassernot", so der Bürgermeister. Sollte die Knappheit anhalten, die Quellen werden unter anderem für den Waschplatz genutzt, müssen Brunnenbohrungen überlegt werden.

Im neuen Friedhofsteil sind keine Platten zur Grababdeckung erlaubt. Da es hierfür immer wieder Nachfragen gibt, sollte über eine Änderung der Friedhofsatzung nachgedacht werden.

Als sehr positiv empfinden die Räte die Vergabe der Umweltstation des Landkreises nach Marktsteft (wir berichteten) und erhoffen sich eine enge Zusammenarbeit.

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