Castell

Rathausplatz, Feuerwehrauto, Radweg: Castells Pläne für 2020

Der Ausbau des Radwegs von Castell aus entlang des Flurstücks Klinge in Richtung Wiesenbronn steht für dieses Jahr in Castell an. Foto: Andreas Stöckinger

Einige Projekte will die Gemeinde Castell in diesem Jahr stemmen. In der Sitzung des Gemeinderates besprach Bürgermeister Jochen Kramer die größeren Vorhaben. "Das Jahr wird geprägt sein von einigen Investitionen", schaute Kramer voraus auf das für 2020 geplante Programm. Die größten Brocken dabei sind mit der Umgestaltung des Rathausplatzes samt Umfeld (690 000 Euro), die Anschaffung eines Feuerwehrautos (393 000 Euro) und der Ausbau des Radwegs entlang der Klinge nach Wiesenbronn (390 000 Euro) drei bereits bekannte Posten. Sie wurden bereits im vergangenen Jahr besprochen und abgesegnet, die Ausführung jedoch verschoben.

Staatliche Förderungen sind zugesagt. So erhält die Gemeinde für den Rathausplatz, der im Zuge der Dorferneuerung verändert wird, 65 Prozent der Kosten (rund 450 000 Euro) als Zuwendung. Beim Radweg wurden 287 000 Euro Förderung gebilligt. Bürgermeister Kramer verkündete jedoch, dass sich der für April vorgesehene Beginn des Ausbaus verschiebt. Die Naturschutzbehörde gibt vor, dass dort nicht vor dem 1. Juli begonnen werden darf, um geschützte Tiere nicht zu gefährden. Das passt der Gemeinde jedoch nicht wirklich, denn gerade ab Juli wird der Weg von Landwirten befahren, um die Ernte einzuholen.

Zuschuss für die Ferienbetreuung

Dazu kommt der Kauf eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr, der mit 393 000 Euro veranschlagt ist. Dazu erhält die Kommune eine Zuwendung von 88 000 Euro.

Ein weiterer größerer Posten im Etat ist die Abwasserstudie, die mit Blick auf die zu erneuernde Kläranlage der Gemeinde im Vorfeld erstellt wird. Hier fallen Kosten von 56 000 Euro an, wobei 42 000 Euro davon an Zuschüssen wieder zurück fließen. Dazu stellte Bürgermeister Kramer weitere Posten vor, wie etwa die Ausbesserung am Kirchturm in Greuth, die 44 000 Euro kosten wird.

Insgesamt umfasst der Finanzplan Ausgaben von 1,863 Millionen Euro, bei kalkulierten Einnahmen von 825 000 Euro. Nach Abgleich wird der Etat mit einer Entnahme aus den Rücklagen von 660 000 Euro gedeckt. Die Gemeinderäte stimmten dem Investitionsprogramm zu, der Haushalt wird in einer der nächsten Sitzungen verabschiedet.

Außerdem wurde in der Sitzung festgelegt, dass die Gemeinde einen Zuschuss gibt, wenn Eltern aus Castell Ferienbetreuung des Marktes Wiesentheid für ihre Kinder nutzen möchten. Der Bedarf werde wohl nicht groß sein, man wolle es probehalber einmal anbieten, hieß es.

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