Marktsteft

Schneider geht mit breiter Zustimmung in den Marktstefter Wahlkampf

Landrätin Tamara Bischoff gratulierte dem Marktstefter Bürgermeisterkandidat Sebastian Schneider (FW) zu seiner Nominierung. Foto: Alexander Rausch

In gelöster Atmosphäre im Braustübchen der Marktstefter Brauerei Kesselring haben sich Bürgermeisterkandidat Sebastian Schneider und seine ausgewählte Liste für die im März anstehende Wahl ihren Parteifreunden präsentiert – und das mit durchschlagendem Erfolg. Einstimmig wurden sowohl Schneider als auch die Stadtratskandidaten der Freien Wähler von den rund vierzig Anwesenden bestätigt.

Eine gewisse Nervosität war Schneider, als er vor die gespannten Augen seiner Zuhörer schritt, durchaus anzumerken. Schließlich betrat der 36-Jährige erstmals offiziell die lokalpolitische Bühne. Doch nötig wäre diese nicht gewesen. Stets mit einem Lächeln auf den Lippen präsentierte sich der Polit-Neuling, der Zeit seines Lebens in der Stadt vor den Toren Kitzingens lebt. Und diese möchte er nun anführen. Dabei möchte er seinen Fokus vor allem auf Dinge legen, in denen er selbst Erfahrung mitbringt.

Schulstandort Marktsteft erhalten

Als zweifacher Familienvater weiß er um die Notwendigkeit, den Kindergarten zu erweitern. "Ich habe die Entwicklung seit 2014 mitbekommen. 2015 wurden Container gestellt, die noch heute stehen. Geplant waren sie für zwei Jahre", sprach Schneider Missstände mit bestimmtem Tonfall an. Daher müsse die mittlerweile beschlossene Erweiterung ohne Verzögerung vorangetrieben werden. Auch die Grundschule ist zu sanieren, um den Schulstandort Marktsteft zukunftsfähig zu machen. Denn diesen  gelte es zu erhalten. Die nötige Anzahl an Kindern sei vorhanden.

Damit einhergeht auch die Modernisierung des Altorts, um den Stadtkern wiederzubeleben. "Wir wollen weiterhin stolz sein, hier zu wohnen", sagte Schneider. Auch die Sanierung der Mehrzweckhalle und die Vergrößerung des Angebots für Jugendliche sollen das Leben in Marktsteft wieder attraktiver machen. Allerdings, und darauf wies der Bürgermeisterkandidat auch hin, werde es schwer, all diese großen Projekte, zu denen auch die Realisierung der Umweltstation oder die Kläranlage in Michelfeld zählt, umzusetzen. Der Marktstefter Haushalt stehe nämlich tief in den roten Zahlen. Aus diesen möchten die Freien Wähler die Gemeinde mit Schneider an der Spitze führen, wofür er vom Plenum lautstarken Applaus bekam.

Freude auf den Wahlkampf

Dass Schneiders Rede sowie die von kurze Vorstellungsrunde der von ihm ausgewählten Stadtratskandidaten auf breite Zustimmung im Raum trafen, spiegelte wenige Minuten später auch das Ergebnis der Nominierungsabstimmung wider. Einstimmig wurden die Vorschläge angenommen. Wahlleiter Rudolf Riegler gratulierte umgehend: "Das ist ein großes Lob für Sebastian und seine Liste. Nun können wir mit Vollgas voraus in den Wahlkampf gehen." Auch betonte der Altbürgermeister, dass die Auswahl der Kandidaten eine große Vielfalt biete. Daher könne jeder bedenkenlos seine Stimmen den Freien Wählern geben. Diesen Worten schloss sich auch Landrätin Tamara Bischof an.

Deutlich erleichterter als noch zu Beginn der Veranstaltung nahm Schneider, der bei einer Wahl seine Arbeitszeit reduzieren würde, die Glückwünsche entgegen und blickte fast euphorisch auf den Wahlkampf in seinem Heimatort.

Die Reihenfolge der Kandidaten: Sebastian Schneider (36, Bautechniker), Dirk Albrecht (44, Abteilungsleiter GEA), Florian Heine (41, Rechtsanwalt), Peter-Michael Himmel (38, Diplom Betriebswirt FH, Geschäftsführer Kesselring), Caroline Endriss (29, Arzthelferin), Werner Vehe (39, Technischer Leiter), Eike Worschech (40, Laborleitung Uni-Klinikum Würzburg), Thomas Thomalla (49, Finanzbeamter), Holger Grötsch (45, Bauingenieur), Bernhard Etzelmüller (57, Geschäftsführer Wiedenmann), Manuela Lauer (37, Rettungsassistentin), Bernd Rüdiger (62, Stationshelfer); Ersatzkandidatin: Tanja Adam (34, Hausfrau).

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