Kitzingen

Schöne Bescherung? 7 Tops und Flops unterm Weihnachtsbaum

In der Kitzinger Fußgängerzone haben wir uns nach den außergewöhnlichsten und schönsten Weihnachtsgeschenken umgehört – und nach den schlimmsten. Last-minute-Tipps!
Schön eingepackt, aber stimmt auch der Inhalt? Das perfekte Weihnachtsgeschenk zu finden, ist nicht immer einfach.  Foto: Corbinian Wildmeister

Es ist für viele die große Frage der Vorweihnachtszeit: Was soll man Freunden, Lebenspartnern oder der Familie nur schenken? Oft lohnt sich das wochenlange Überlegen und die Beschenkten dürfen sich über kreative und außergewöhnliche Präsente freuen. Gelegentlich geht das aber auch in die Hose und es liegt nur eine große Enttäuschung unter dem Weihnachtsbaum. Wir haben Passanten in der Kitzinger Fußgängerzonen gefragt, worüber sie sich besonders freuen und worüber nicht. 

Marion Säle aus Zell am Main. Foto: Corbinian Wildmeister

Den Weihnachtsmann höchstpersönlich

Marion Säle: "In einem Schaufenster habe ich einmal eine lebensgroße Weihnachtsmannfigur gesehen.  Mein damaliger Freund ist später dann noch einmal in den Laden gegangen und hat denen den Weihnachtsmann abgekauft, obwohl das eigentlich nur Dekoration war. Dann hat er ihn mir geschenkt. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Das ist 20 Jahre her und der Weihnachtsmann steht immer noch jedes Weihnachten."

Marianne und Ewald Greif aus Kitzingen. Foto: Corbinian Wildmeister

Ein goldener Liebesbeweis 

Marianne Greif: "Vor 28 Jahren hat mir mein Mann hier in der Kitzinger Fußgängerzone einen goldenen, rechteckigen Armreif besorgt. Es war unser erstes gemeinsames Weihnachten, wir  waren auch noch nicht verheiratet. Das war etwas wirklich Besonderes. Das Schlimmste was man mir schenken könnte, wären Küchenutensilien. Ich finde, man verschenkt keine Arbeitsgeräte zu Weihnachten.  Mein Mann bekommt auch keinen Staubsauger von mir. Da kommt immer die Kritik durch: Könntest du nicht endlich mal..."

Philipp Kreßmann oder Miriam Specht aus Sulzfeld. Foto: Corbinian Wildmeister

Schöne Erlebnisse statt Gegenständen

Philipp Kreßmann: "Ich finde, dass Reisen oder Erlebnisse mit die schönsten Weihnachtsgeschenke sind. Wir waren zum Beispiel mal bei "Holyday on Ice". Das ist nicht so materiell und man hat schöne Erinnerungen und Fotos.  Süßigkeiten finde ich umgekehrt nicht so gut. Das ist immer so ein Zeichen, dass einem nichts eingefallen ist und noch auf die Schnelle etwas besorgt werden musste." 

Larissa Heckelmann aus Kitzingen. Foto: Corbinian Wildmeister

Schlimme Geschenke gibt es nicht

Larissa Heckelmann: "Das beste Weihnachtsgeschenk, das ich bis jetzt bekommen habe, waren Musical-Karten für "König der Löwen" in Hamburg. Das war ein Ausflug mit meiner Mama und Freundinnen. Wir haben uns das so ein bisschen gegenseitig geschenkt. Schlimme Geschenke gibt´s für mich eigentlich nicht; ich freue mich über alles."

Franziska Metzger aus Kitzingen Foto: Corbinian Wildmeister

Der unerfüllte Wunsch nach einem Piratenschiff

Christian Gräbner und Sohn Felix. Foto: Corbinian Wildmeister

Franziska Metzger: "Als Kind habe ich mir ein großes Piratenschiff zu Weihnachten gewünscht, weil mein Kindergartenfreund, mit dem ich immer gespielt habe, auch so eines hatte. Das Schiff war riesig. Meine Mutter hat das damals aber nicht eingesehen, weil sie dachte, ich spiele sowieso nicht damit. Deswegen schenkte sie mir ein ganz kleines Schiff für die Badewanne, das man aufziehen konnte. Das halte ich ihr heute noch zum Spaß vor. Wir lachen dann immer."

Ein verspätetes Christkind

Christian Gräbner: "Das beste Geschenk, das ich je bekommen habe, ist mein Sohn Felix. Das ist natürlich ein sehr verspätetes Weihnachtsgeschenk. Er ist neun Monate alt und es ist sein erstes Weihnachtsfest. Als Kind habe ich mal eine Modelleisenbahn gekriegt. Das hat mich sehr gefreut. Dass ein Weihnachten mal ins Wasser  gefallen wäre, weil ein Geschenk so schlecht war, kann ich mich nicht erinnern. Grundsätzlich ist ja jedes Geschenk schön." 

Umfrage Weihnachtsgeschenke. Erika Klein aus Prichsenstadt. Foto: Corbinian Wildmeister

Ein einzigartiges Hochbeet

Erika Klein: "Das außergewöhnlichste Weihnachtsgeschenk überhaupt bekomme ich dieses Jahr von meinen Kindern. Ich habe mir nämlich ein Hochbeet aus Bruchsteinen gewünscht, damit ich mich nicht immer bücken muss. Die Steine sind fränkische Sandsteine, damit das auch der Stadtmauer angepasst ist. Das zu bauen, ist schon sehr aufwendig. Jeder Stein muss in die Hand genommen und zerschlagen werden. Dann werden noch Ammoniten eingesetzt, die ich aus dem Urlaub mitgebracht habe. Das Hochbett ist dafür dann aber ein Unikat." 

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