VOLKACH

Spalter Hopfen und Blattgold

Mittelfranken war vor kurzem Ziel des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) Volkach. 43 Mitglieder und Gäste steuerten zunächst das Städtchen Spalt an, das bekannt ist für den Spalter Hopfen. Ein Gästeführer zeigte den Volkachern die sehenswerten alten Gebäude der Stadt wie das Kornhaus, die ehemalige Zehntscheuer der Fürstbischöfe, die Kirchen und das Doppelkanonikatshaus, die auf zwei Chorherrenstifte zurückgehen.

Bestimmend für das Ortsbild seien indes, so heißt es im Pressetext, die vielen Häuser, die an die Tradition des Hopfenanbaus erinnern. Sie weisen fünf oder sechs Dachgeschosse auf, in denen die Ernte getrocknet und gelagert werden konnte.

Der Nachmittag stand im Zeichen des Schwabacher Blattgoldes. Im Stadtmuseum führte Sybille Scheuring die Gruppe über die Geschichte des Blattgoldes und der Schwabacher Goldschläger zur „Goldbox“, der Attraktion im Museum: Außen 10 000 Blatt Gold, innen eine Goldschlägerwerkstatt. Hier demonstrierte die Fachfrau anhand von Filmszenen und praktischen Vorführungen, wie aus einem kleinen Goldbarren nach vielen Arbeitsgängen Blattgold mit einer Stärke von 1:10 000 wird. Das heißt: Ein Stapel von zehntausend Blättern wäre nur einen Millimeter hoch. Den Besuchern wurde deutlich vor Augen geführt, welch harte körperliche Arbeit hinter diesem traditionellen Handwerk steckt.

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