GEISELWIND

Spielfläche wird um 40 000 Euro teurer

500-Euro-Scheine       -  ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Frau zählt am 27.06.2015 in Freiburg (Baden-Württemberg) 500-Euro-Geldscheine.
ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Frau zählt am 27.06.2015 in Freiburg (Baden-Württemberg) 500-Euro-Geldscheine. Foto: Patrick Seeger (dpa)

Die Errichtung des geplanten Spielplatzes für mehrere Generationen im Geiselwinder Ortsteil Haag kommt etwas teurer, als zunächst kalkuliert. Bürgermeister Ernst Nickel und der zuständige Planer Frieder Müller-Maatsch gingen bei der Vergabe zum Bau auf die Gründe ein, warum die Spielfläche statt 280 000 Euro wohl um rund 40 000 Euro teurer ausfallen wird. „Es trifft uns wie viele Kommunen derzeit. Das Baugewerbe hat aktuell Hochkonjunktur, die Preise explodieren regelrecht“, sagte Bürgermeister Nickel mit Blick auf die eingegangenen Angebote.

Nickel riet, die Aufträge dennoch zu vergeben. Günstiger werde es nicht mehr, zudem laufe der bereits bewilligte Förderantrag bei der staatlichen Stelle sonst aus. Die Gemeinderäte stimmten dem Ganzen nach der Beratung zu. Der Anstieg der Preise wurde in der Sitzung begründet. Die Kostenschätzung, von der man ausgegangen war, stammt aus dem Jahr 2016. Seitdem hätten die Preise weiter angezogen. Die Verwaltung hatte im Vorfeld gemeinsam mit dem Ingenieurbüro das Ganze noch etwas abgespeckt und einige Posten aus dem Plan genommen, um Geld einzusparen.

Der Planer hatte das Vorhaben auf die drei verschiedenen Gewerke aufgeteilt. Teil eins umfasst mit Wegebau, Belags-, Gestaltungs- und Pflanzarbeiten den größten Teil. Hier erhielt die Firma Luthardt aus Sugenheim den Zuschlag für 207 897 Euro. Gestrichen wurde hier die Errichtung einer Ampelanlage zum CVJM-Heim. Auch beim Bodenausbau und beim Spielgerät wurde gekürzt.

Für den Holz- und Metallbau gab die Firma Haßler aus Münchhof günstigste Angebot mit 32 794 Euro ab. Auch hier kürzten die Verantwortlichen bei den Eingangstoren. Bei den Arbeiten im Bereich Betonbau gab die Firma Hofmann aus Burghaslach das einzige Angebot mit 22 148 Euro ab, was angenommen wurde. Zu den Kosen für die drei Gewerke müsse man laut Ingenieur Müller-Maatsch die Planungskosten und weitere kleinere Punkte mit einrechnen, so dass er von insgesamt 320 000 Euro an Kosten ausgeht. „Damit können wir leben“, meinte Bürgermeister Nickel.

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