LANDKREIS KITZINGEN

Spitzenzeugnis: Kreis unter Top-20 im Bund

Zufrieden mit dem Spitzenplatz in bundesweiter Studie: Landrätin Tamara Bischof freut sich über die Note 2,87 für den Landkreis Kitzingen, dessen Wappen (links) sie vor wenigen Monaten bei der Vorstellung des Landkreis-Logos stolz in die Kamera hielt.
Zufrieden mit dem Spitzenplatz in bundesweiter Studie: Landrätin Tamara Bischof freut sich über die Note 2,87 für den Landkreis Kitzingen, dessen Wappen (links) sie vor wenigen Monaten bei der Vorstellung des Landkreis-Logos stolz in die Kamera hielt. Foto: ArchivPetzold

(mey) Mit einem Notendurchschnitt von 2,87 ist der Landkreis Kitzingen unter den Top-20 einer bundesweiten Studie. Die stammt vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, das jetzt seine Untersuchungen zur demografischen Lage der Nation veröffentlicht hat. Nach demografischen, ökonomischen und sozialen Indikatoren wurden dabei Schulnoten vergeben. Der Landkreis landete dabei laut Presseschreiben auf Platz 18 von insgesamt 413 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland.

„Vor allem im Bereich Bildung und Integration sind wir top“

Tamara Bischof Kitzinger Landrätin

Das Spitzenergebnis macht Landrätin Tamara Bischof hochzufrieden: „Vor allem im Bereich Bildung und Integration sind wir top“, erklärt sie. So verlassen der Studie zufolge im Landkreis wenige Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Zudem gebe es eine geringe Jugendarbeitslosigkeit.

Konsequenz ist die Note zwei in beiden Bereichen. Was Bischof besonders erfreut, ist „die glatte Eins bei den Bildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.“

Auch im Bereich Wirtschaft steht der Landkreis laut Studie mit einer 2,8 gut da. Die Zwei gibt es zum Beispiel bei der Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger und ebenso bei der Höhe des verfügbaren Netto-Einkommens pro Kopf im Landkreis. Die gleiche Note erhält auch die Prognose für die Bevölkerungsentwicklung bis 2025. Danach soll die Zahl der Kreisbürger konstant bleiben oder sogar leicht ansteigen, so das Presseschreiben des Landratsamts.

Weil bei einem Schnitt von 2,87 nicht jeder Bereich glänzend abschließen kann, weist Landrätin Bischof auch auf einzelne Schwachpunkte im Landkreis hin. Beispielsweise auf ein „Mangelhaft bei den Geburten und bei der Zahl der hoch qualifizierten Arbeitnehmer.“ Mit Blick auf diese Zahlen sei es vor allem wichtig, die Rahmenbedingungen für Familien weiter zu verbessern und zusammen mit der Wirtschaft die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. „Dazu trägt auch unser Lokales Bündnis für Familie bei, das 2008 gegründet wurde“, so die Landrätin.

Nicht ganz unkommentiert lässt Bischof die Note vier im Bereich Ganztagsbetreuung für Kinder. Die Zahlen der Studie beziehen sich nach ihrer Darstellung rein auf die Ganztagsbetreuung der unter Sechsjährigen in öffentlichen Einrichtungen mit mindestens sieben Stunden am Tag. Gerade im ländlichen Bereich werde diese Form der Betreuung aber gar nicht so häufig nachgefragt. Deshalb lasse die Studie keine Rückschlüsse auf die Gesamtsituation der Kinderbetreuung zu, so die Landrätin: „Diese ist im Landkreis nämlich sehr gut.“

Fazit von Bischof: Die Studie zeige, dass im Landkreis Kitzingen in den vergangenen Jahren „die richtigen Weichen gestellt“ worden seien. Ausruhen könne und werde man sich natürlich nicht auf den Lorbeeren: „Wir müssen immer am Ball bleiben, um zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen“. Nur so bleibe der Kreis „so lebens- und liebenswert wie er ist und behält seinen Platz an der Spitze Deutschlands“, so Bischof abschließend.

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