MARKTBREIT

Stadt erinnert an deportierte Juden

Punkt für Punkt aus der jüngsten Stadtratssitzung in Marktbreit:

Koffer als Denkmal: Einig sind sich die Stadträte schon lange: Die Idee, an die aus Marktbreit deportierten Juden zu erinnern, ist gut, dazu wurde auch eigens in Zusammenarbeit mit dem Denkort Aumühle ein steinerner Koffer entwickelt. Der soll nun auf einer kleinen Grünfläche in der Bahnhofstraße aufgestellt werden. Eine Infotafel soll den Hintergrund des Denkmals kurz erläutern. Tiefergehende Informationen, erstellt von der Archivarin und dem Kulturreferenten, sollen über einen QR-Code abgerufen werden können. Mit einem Gedenkakt soll der Koffer am 9. November, dem Gedenktag an die Reichspogromnacht im Jahr 1938, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Werbung für Elektromarkt: Da ein größerer Elektrofachmarkt, der im von Marktbreit aus rund 35 Kilometer entfernten Bad Windsheim gebaut werden soll, in der Stadt am Main „optional“ Werbung verteilen möchte, ist Marktbreit am Raumordnungsverfahren beteiligt. Auch wenn Ratsmitglied Hans-Martin Hoffmann Bedenken wegen der Landschaftsversiegelung hatte, stimmte das Gremium einstimmig zu.

Straßensanierung: Ab dem 12. September wird die Staatsstraße nach Ochsenfurt im Bereich des Bahngleises saniert. Dabei dürfte es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

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