Marktsteft

Standpunkt: SV Michelfeld hätte sich öffentlich äußern müssen

Eine dämliche Liedzettel-Verteilaktion hat möglicherweise gravierende Folgen. Unser Autor kommentiert den Vorfall und den Umgang damit.
Der Vorfall mit dem provozierenden Liedzettel wirft einen unheilvollen Schatten auf die Handball-Bezirksoberliga-Begegnung zwischen dem SV Michelfeld und dem TV Marktsteft am 9. Foto: Jürgen Sterzbach
So tun, als sei nichts geschehen und alles unter den Teppich kehren – wer dem SV Michelfeld diesen Vorwurf macht, der tut ihm unrecht. Denn der Verein hat sich seiner Verantwortung für einen Vorfall, für den er per se nichts kann, durchaus gestellt – allerdings spät, und dann auch nur hinter den Kulissen. Dabei hatten die Provokateure, die den Liedzettel mit dem hetzerischen Inhalt unters Volk gebracht haben, gezielt die Öffentlichkeit gesucht. Dies alles geschah nicht im Bierdunst einer abgeschotteten Fankneipe, sondern in einer Sporthalle mit Hunderten Zuschauern, darunter Familien mit ...
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