GEISELWIND

Startschuss fürs schnelle Netz

Vertrag für schnelleres Internet: Für Kosten von rund einer Million Euro baut Geiselwind in den nächsten Monaten die Breitband-Versorgung aus. Darüber freuten sich (von links) Peter Meyer von der Breitbandberatung Bayern, die zweite Bürgermeisterin Annemarie Mauer sowie Stephanie Ehrmann von der Verwaltung und Daniel Roppelt von der Deutschen Telekom in Bamberg.
Vertrag für schnelleres Internet: Für Kosten von rund einer Million Euro baut Geiselwind in den nächsten Monaten die Breitband-Versorgung aus. Darüber freuten sich (von links) Peter Meyer von der Breitbandberatung Bayern, die zweite Bürgermeisterin Annemarie Mauer sowie Stephanie Ehrmann von der Verwaltung und Daniel Roppelt von der Deutschen Telekom in Bamberg. Foto: Andreas Stöckinger

Ab kommendem Jahr können sich einige der 15 Geiselwinder Ortsteile über eine wesentlich schnellere Internetverbindung freuen. Im Geiselwinder Rathaus unterzeichnete die zweite Bürgermeisterin Annemarie Mauer den Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinde und dem Netzbetreiber Telekom.

„Das ist für unsere Zukunft wichtig, damit wir als Gemeinde mit einer großen Fläche den Bürgern in den Ortsteilen und den Unternehmen etwas bieten können“, sagte Bürgermeisterin Mauer.

„Das ist für unsere Zukunft wichtig“
Annemarie Mauer Zweite Bürgermeisterin

Etwas mehr als eine Million Euro werden insgesamt investiert, um das Breitband dann in den Gemeindeteilen Dürrnbuch, Ebersbrunn, Füttersee, Gräfenneuses, Haag, Ilmenau, Langenberg, Wasserberndorf, sowie im Inno-Park und am Autohof zur Verfügung zu haben. Die Gemeinde erhält einen Fördersatz von rund 70 Prozent und steuert rund 300 000 Euro bei. Die Breitband-Patin der Gemeinde, Stephanie Ehrmann, stellte den Förderantrag an die Bayerische Staatsregierung über die Breitbandberatung Bayern und Peter Meyer.

Wie Daniel Roppelt von der Telekom in Bamberg ausführte, werden zunächst im Gemeindebereich zwölf neue Schaltkästen gebaut, beziehungsweise aufgerüstet. Etwa 20 Kilometer Glasfaserkabel werden dann vor allem in den Bereichen verlegt, wo bereits Leerrohre liegen, oder wo gerade im Zuge von Sanierungsarbeiten Straßen und Wege aufgegraben sind.

In Dürrnbuch und Haag etwa wird das Ganze auf den neuesten Stand gebracht, so dass Glasfaser bis ins Haus des Nutzers verlegt wird.

Die Leistung steigt dann von derzeit ein bis zwei Megabit auf bis zu 30 Megabit, beziehungsweise zum Teil sogar auf bis zu 50 Megabit. Fast alle Ortsteile würden nach Ansicht von Roppelt vom schnelleren Netz profitieren, selbst wenn sie nicht direkt berücksichtigt wurden. Ab dem ersten Quartal 2016 soll die höhere Leistung für die Kunden buchbar sein. Wie Mauer erläuterte, konnte die Gemeinde aus Kostengründen nicht gleich alle Ortsteile mit einbinden.

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