MAINBERNHEIM/RÖDELSEE

Stolpersteine – gegen das Vergessen

Die Aktion „Stolpersteine“ (Erinnerungssteine) des Wahl-Kölners Gunter Demnig, Bildhauer und Künstler, führt in vielen Fällen zu Diskussionen. Was bedeuten die in die Bürgersteige eingelassenen Steine mit einer Messingkrone, eingeschlagenen Namen und dem Hinweis“ Hier wohnte. . .
Erinnerungen an das frühere jüdische Leben in Rödelsee werden am Ort neuer Stolpersteine vor dem Anwesen Alte Iphöfer Straße 8 wieder wach. Mahnsteine sind diese Woche auch in Rödelsee und Kitzingen gesetzt worden. Foto: FOTO
Auch in Mainbernheim und Rödelsee geriet das gutbürgerliche Zusammenleben in den 30-er Jahren immer mehr unter politischen Druck und endete in den Jahren 1940 bis 1943 mit der Deportation des letzten jüdischen Einwohners. In der Mainbernheimer Herrnstraße wohnten David Samfeld, Metzgermeister, Jahrgang 1881, Bertha Gernsheimer, geborene Samfeld, Jahrgang 1912 und Adele Samfeld, geborene Schloss, Jahrgang 1884, die alle im Jahr 1942 deportiert wurden und in den Vernichtungslagern Auschwitz, Izbica und Theresienstadt umgebracht wurden. In der Schützenstraße in Mainbernheim hatten Hermann Liebenstein, ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen