Obernbreit

Susanne Knof will Obernbreits Nummer Eins werden

Landrätin Tamara Bischof gratuliert Susanne Knof zur Nominierung als Bürgermeisterkandidatin für Obernbreit. Foto: Robert Haaß

Susanne Knof tritt als Bürgermeisterkandidatin der Freien Wähler in Obernbreit an. In der Nominierungsversammlung wurde die 52-jährige Ärztin und 2. Bürgermeisterin des Ortes einstimmig gewählt. Eine der ersten Gratulantinnen für die Nominierung war Landrätin Tamara Bischof, die zudem hofft, Knof auch weiter als Mitglied im neuen Kreistag begrüßen zu dürfen, "so wir beide wieder gewählt werden".

Weil ihr die Zukunft von Obernbreit wichtig sei, so die Kandidatin in ihrer Vorstellung, wolle sie Bürgermeisterin von Obernbreit werden. Geboren in Augsburg ist sie im schwäbischen Täfertingen aufgewachsen, einem Ort etwas kleiner als Obernbreit: "Ich weiß also von klein auf, was Dorfleben bedeutet und ausmacht", sagte Knof. Nach dem Abitur studierte sich Medizin in Würzburg und lebt seitdem, verheiratet mit zwei Kindern, in Unterfranken, seit 23 Jahren in Obernbreit. Seit 2008 betreibt sie in ihrer Wahlheimat eine Praxis für Homöopathie und Alternativmedizin, "vom Umfang her in etwa Halbtags, so dass die Vereinbarkeit mit dem Bürgermeisteramt in jedem Fall gegeben ist", sagte Knof.

"Ich weiß von klein auf, was Dorfleben bedeutet und ausmacht."
Susanne Knof stammt aus dem schwäbischen Täfertingen

Bereits 2002 wurde sie zur Gemeinderätin gewählt, seit 2014 ist sie 2. Bürgermeisterin in Obernbreit und damit "mit allen kommunalpolitischen Themen und Entwicklungen bestens vertraut". Dabei konnte sie auch das Bürgermeisteramt sehr gut kennen lernen, kennt die Rechtsgrundlagen für Kommunen und wisse, wie eine Verwaltung arbeitet und hat auch eine gute Verbindung zu den Mitarbeitern der Verwaltungsgemeinschaft. Die bisherige Nummer eins Bernhard Brückner tritt 2020 nicht mehr an.

Knofs politisches Konzept für die Arbeit als Bürgermeisterin stellte sie unter sieben Überschriften und begann mit "Betreuungsmöglichkeiten für alle Generationen". Das beginne mit der bereits in Planung befindlichen Erweiterung und Sanierung des Kindergartens, der ihrer Meinung nach zu einem Haus für die Begegnung der Generationen werden sollte. Ein neues Konzept möchte sie für die Jugendarbeit im Ort schaffen und Projekte für Seniorenbetreuung unterstützen.

Neues Baugebiet ist problematisch

Neben der Stärkung von "Ehrenamt und lebendiger Dorfkultur" möchte sie "Ortsentwicklung Innen vor Außen" fördern. Da ein neues Baugebiet wegen der geografischen Lage Obernbreits problematisch ist, sollten Gebäude im Ortskern, die in den kommenden Jahren frei werden könnten in den Blick genommen werden. Dazu sollte die ILE eine Bestandsaufnahme durchführen, als konkrete Basis für ein Wohnentwicklungskonzept.

Susanne Knof, Bürgermeisterkandidatin der Freien Wähler Obernbreit Foto: Robert Haaß

Ein Teil des Verkehrskonzepts "Sicher durchs Dorf" ist bereits umgesetzt, um aber gerade den kritischen Bereich Innerorts zu erfassen sollten Planer und Behörden zusammengebracht werden um weitere Schritte einleiten zu können. Der "Bürgerservice" sollte durch die neuen Medien verbessert, etwa Wasserrohrbrüche zusätzlich zu den bisherigen Informationsquellen über eine Internetmitteilung verbreitet werden.

Offener Meinungsaustausch als Ziel

"Voraussetzung für die zukunftsorientierte Entwicklung unserer Gemeinde ist für mich ein offener, sachlicher und konstruktiver Meinungsaustausch", sagte Susanne Knof zum Thema "Bürgerdialog". Neben Bürgerversammlungen und Bürgermeistersprechstunden stellt sich die Kandidatin darunter auch Termine für bestimmte Gruppen vor, die dort gezielt über relevante Themen diskutieren können, etwa Familien, Vereine, Unternehmen, Senioren oder Jugendliche.

"Das Wohl der Menschen, die hier leben, steht für mich an erster Stelle", sagte Knof und das unter der Maxime Transparenz und Neutralität. "Das war bisher so und so wird es auch bleiben."

Liste der Freien Wähler Obernbreit
Susanne Knof führt die Liste der Freien Wähler Obernbreit für die Gemeinderatswahlen an. Ihr folgen Matthias Tremmel, Otmar Faber, Reinhold Walther, Frank Trabert, Sebastian Grün, Simon Sußner, Heinz Müllender, Tobias Watzlik, Peter Meyer, Timo Neubauer, Gerhard Leipold und als Ersatzkandidat Christian Ottenbreit.

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