Gnötzheim

Überraschung an der Bauhofscheune

Ortstermin: Der Gemeinderat Martinsheim begutachtete zum Beginn der Ratssitzung vor Ort die Seitenwand der Bauhofscheune in Gnötzheim. Foto: Jens Kuttler

Beim Aufbau eines Gerüsts an der Bauhofscheune in Gnötzheim wurde festgestellt, dass die seitliche Fachwerkmauer wackelt. Deshalb begann die Gemeinderatssitzung am Montagabend kurzfristig mit einem Termin vor Ort.

Eigentlich hätte über die Pläne zum Einbau einer Werkstatt abgestimmt werden sollen. Etwa ein drittel der Scheune soll hierfür abgetrennt werden, damit dem Bauhof im Winter ein beheizbarer Raum zur Verfügung steht, in dem gearbeitet werden kann. Bei einer ersten Prüfung der Pläne stellte sich jedoch heraus, dass vermutlich noch weitere Brandschutzmaßnahmen, vor allem zur Nachbarscheune hin, nötig sein werden. Diesbezüglich will sich Bürgermeister Rainer Ott zunächst mit dem Landratsamt absprechen. Auf diese Ergebnisse soll gewartet werden, bevor eventuell über einen alternativen Standort für die Werkstatt nachgedacht wird.

Maroder Querbalken

Unabhängig davon muss jedoch die Seitenwand repariert werden. Das Fachwerk startet unten auf einem Querbalken, der marode ist. Entsprechend hat es sich etwas abgesetzt, wodurch die Verbindung nach oben zum Giebel nicht mehr stabil ist und die Wand schon bei leichtem Druck nachgeben lässt. In die Planungen soll auch der Einbau von Fenstern mit einbezogen werden, entschied der Gemeinderat.

Die Sinkkästen in den Ortsteilen Enheim, Gnötzheim, Martinsheim und Unterickelsheim werden derzeit von einer Firma aus Würzburg gereinigt, informierte der Bürgermeister. In der interkommunalen Allianz Südost 7/22 war dies gemeinsam ausgeschrieben und vergeben worden.

Schilder werden aufgestellt

Für den Anschluss an den Abwasserzweckverband Ochsenfurt (AVO) ist für Ende April eine Probepumpung geplant, gab Rainer Ott bekannt. Die Gemeinde muss zudem noch ein Regenüberlaufbecken errichten. Die benötigten Dimensionen werden derzeit vom Ingenieurbüro berechnet.

Gemeinderat Johannes Scharvogel wies darauf hin, dass die Schilder für die beschlossene 30-Zone im Bereich Schule/Kindergarten noch aufgestellt werden müssen. Im Bauhof sind diese bereits vorhanden.

Die Vereine sollen ihre Anträge zur Jugendförderung abgeben, erbat Gemeinderat Ulrich Falk. Ein entsprechender Aufruf soll in den Marktbreiter Nachrichten veröffentlicht werden.

Die nächste Sitzung ist voraussichtlich am Montag, 6. Mai.

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