Wiesenbronn

Ulrike Paul möchte gemeinsam Ziele stecken und erreichen

Verschiedene Meinungen dürfen nicht vom gemeinsamen Ziel ablenken: das Beste für Wiesenbronn. Mit dieser Einstellung wurde Ulrike Paul zur Bürgermeisterkandidatin nominiert.
Gerald Wehrwein fungierte als Wahlleiter der Nominierungsversammlung von Ulrike Paul. Er gratulierte der Wiesenbronner Bürgermeisterkandidatin zur einstimmigen Wahl. Foto: Regina Sterk

Aller guten Dinge sind drei bei der Wiesenbronner Kommunalwahl. Und so hat sich am Freitag Ulrike Paul als Bürgermeisterkandidatin vorgestellt. 30 Wahlberechtigte waren zur Versammlung gekommen und haben die parteilose Kandidatin einstimmig nominiert.

Bereits vor drei Wochen hatte Paul im Rahmen einer Info-Veranstaltung ihre Ziele im Fall einer Wahl vorgestellt und fasste sie jetzt nochmals zusammen. "Wiesenbronn gemeinsam" nennt sich die parteilose Gruppierung, für die sie Paul antritt. Dahinter steht ganz klar die Botschaft, an einem Strang ziehen wollen. "Wir wollen uns Ziele stecken und erreichen, wir wollen streiten und diskutieren und am Ende ein Ergebnis zum Wohl des gesamten Ortes haben", machte die Kandidatin klar. Dabei müsse man nicht immer einer Meinung sein, aber unterm Strich zusammenarbeiten. Sie möchte Vertrauen schaffen durch Transparenz und Gerechtigkeit und offen den Dialog mit Bürgern suchen.

Sie hat mehrere Schwerpunkte im Blick

Einige Schwerpunktthemen umfasst ihre Agenda: So möchte sie sich verstärkt um Neubürger kümmern, sie sollen von einem Paten an die Hand genommen werden. Aus ihrer eigenen Erfahrung als Zugezogene im Jahr 1986, die sich anfangs schwer getan habe mit eingefahrenen Abläufen und Strukturen, glaubt sie, so gegenseitiges Verständnis zwischen Zugezogenen und Eingesessenen schaffen zu können. Außerdem liegt ihr die Straßensicherheit am Herzen. Um Schulkindern den Weg zum Bus zu erleichtern, möchte sie sich für einen Zebrastreifen, Schülerlotsen und weitere Bushaltestellen einsetzen.

Das Dauerthema Kläranlage möchte Ulrike Paul vor allem schnell zum Ende bringen: "Die Kosten müssen dabei überschaubar bleiben, es darf nicht noch mehr Geld in weitere Gutachten gesteckt werden. Die Bürger möchten wissen, was am Ende finanziell auf sie zukommt." Welche Lösung auch gefunden werde, sie solle vereinbar mit den Nachbargemeinden sein, aber "in erster Linie zählt, was unser Geldbeutel macht". Der leerstehende Krämerladen ist ein Herzensthema wohl für den ganzen Ort. Paul wünscht sich, dass der Laden schnell wieder aktiviert werden kann und im Idealfall in der Wohnung im Obergeschoss eine Arztpraxis einziehen wird.

"Persönliche Interessen hinten anstellen"

"Ich möchte, dass sich jeder Bürger in Wiesenbronn wertgeschätzt fühlt, ob jung oder alt. Und ich bin mir bewusst, dass ein Bürgermeister seine persönlichen Interessen hinten anstellen muss", schloss Paul ihre Vorstellung. Die 56-jährige stammt aus Würzburg und lebt seit 33 Jahren in Wiesenbronn. Sie ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.

Ihre Entscheidung für die Kandidatur erklärt sie so: "Ich entscheide gerne mit und ich liebe diesen Ort. Und deshalb setze ich mich für ihn ein." Momentan arbeitet sie als Gebietsleiterin, ihre Freizeit verbringt sie gerne in der Wiesenbronner Natur. Wald und Weinberge haben es ihr angetan. Mit der amtierenden Bürgermeisterin, Doris Paul, ist sie übrigens nicht verwandt.

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