Kitzingen

VdK-Kreisverband würdigt unbezahlbares Ehrenamt

Von Laudatoren ausgezeichnet im Ehrenamt (von links): Waltraud Patz, Artur Schmitt, Kreisvorsitzender Hartmut Stiller, Clarissa Schmaderer, Horst Kern, Karl Adler, Helmut Finger, Geschäftsführer Klaus-Peter Mai und Harald Wilhelm. Foto: Gerhard Bauer

Der VdK-Kreisverband Kitzingen würdigte die Arbeit seiner zahlreichen ehrenamtlichen Helfer im Landkreis mit dem traditionellen Ehrenamtsempfang in der Kitzinger Rathaushalle.  

Kreisvorsitzender Hartmut Stiller ging eingangs auf die Erfolgsgeschichte des VdK auch im Landkreis Kitzingen ein. In Bayern verzeichne der Verband durchschnittlich 5250 Neuzugänge im Monat, netto kamen so 26 000 Neuzugänge im Vorjahr zusammen. Im Landkreis zählt der Verband derzeit 10 310 Mitglieder.

Imposante Entwicklungszahlen

Landrätin Tamara Bischof dankte besonders den Ehrenamtlichen im VdK. Sie würdigte die enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis, der einen Wegweiser für Menschen mit Behinderung vorbereite. Oberbürgermeister Siegfried Müller sah in den Ehrenamtlichen die Hauptpersonen der erfolgreichen VdK-Arbeit. Sie führe zu imposanten Entwicklungszahlen auch im Landkreis. Der VdK sei ein Großprojekt, dem jeder zur Bewältigung großer Aufgaben unbedingt die Treue halten sollte.

VdK-Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter unterstrich, dass im Ehrenamt die vielen kleinen Dinge im Hintergrund geschehen, damit der Motor VdK laufen kann. Der VdK verfüge über eine einzige regelmäßige Einnahmequelle, die Mitgliedsbeiträge, und sei damit die einzige Organisation, die sich selbst finanziere. 

Unbezahlbares Ehrenamt

Über das unbezahlte und unbezahlbare Ehrenamt referierte die CSU-Landtagsabgeordnete Barbara Becker. Sie begrüßte, dass das Ehrenamt mit einem Empfang gewürdigt werde, denn die Arbeit erfolge im Ehrenamt zum Gotteslohn. Wer im Ehrenamt tätig sei, gehöre zu den Menschen, denen man zutraue noch eine weitere Aufgabe im Tagesablauf unterzubringen.

Das Land lebe davon, dass viele mehr machten als sie müssen. Dabei verändere sich das Ehrenamt, Vereine berichteten trotz steigender Zahlen im Ehrenamt von Nachwuchsproblemen. Oftmals sei aber eine Tätigkeit zeitlich begrenzt und erfolge ohne Verpflichtung.

Im Jahr 1997 engagierten sich 34 Prozent der Mitglieder in gemeinnützigen Vereinen, 20 Jahre später waren es 44 Prozent. Die Ehrenamtskarte sei nur eine kleine Form des Dankes, den der Freistaat Bayern den ehrenamtlich tätigen Bürgern entgegenbringe, so Becker weiter. Die bayerische Ehrenamtsversicherung diene dem Schutz der Freiwilligen und biete Unfall- und Haftpflichtschutz, wenn Betroffene nicht durch andere vorgeschriebene Versicherungen geschützt sind.

Mitglieder geehrt

VdK-Kreisgeschäftsführer Klaus-Peter Mai bezeichnete den VdK als Zweckgemeinschaft mit schönen und vielseitigen Aufgaben. Wer sich hier einbringe habe auch eine Würdigung der Arbeit verdient. Zusammen mit Vetter und Stiller zeichnete er langjährige ehrenamtliche Mitglieder aus. Geehrt wurden für 30 Jahre: Johanna Budich und Clarissa Schmaderer (beide Mainstockheim); 25 Jahre: Karl Adler (Markt Einersheim), Horst Kern (Mainstockheim), Ernst Meyer (Rödelsee), Max-Günter Michelsen und Waltraud Patz (beide Kitzingen); 20 Jahre: Christa Brandl (Rödelsee-Wiesenbronn), Werner Scheller und Artur Schmitt (beide Großlangheim); 10 Jahre: Helmut Finger (Prichsenstadt), Martha Stock und Harald Wilhelm (Rüdenhausen-Wiesenbronn).

Die Veranstaltung wurde musikalisch vom Chor Chorason mit Leiter Uwe Ungerer begleitet.

Schlagworte

  • Kitzingen
  • Gerhard Bauer
  • Barbara Becker
  • Behinderte
  • Bürger
  • Ehrenamtliches Engagement
  • Ernst Meyer
  • Gemeinnützigkeit
  • Hartmut Stiller
  • Landräte
  • Mitglieder
  • Schutz
  • Siegfried Müller
  • Tamara Bischof
  • Versicherungen
  • Wilhelm
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!