Castell

Viele Einsätze für die Casteller Feuerwehr

KBM Christian Aschermann (links) und KBI Günther Wilhelm (rechts) ehrten (von links) Udo Kirchner und Johannes Gegner. Foto: Winfried Worschech

Gut aufgestellt und damit bereit für Einsätze verschiedenster Art ist die Feuerwehr Castell. Wenn dann auch noch der Nachwuchs nicht ausbleibt, hat man allen Grund für gute Stimmung in der Jahreshauptversammlung der Wehr am Sonntagabend im Feuerwehrgerätehaus. Optimismus wurde auch durch die Ankündigung von Bürgermeister Jochen Kramer ausgelöst, dass im Haushalt der Gemeinde für 2021 ein neues Löschfahrzeug vorgesehen ist.

Kommandant Stefan Gegner berichtete von neun Einsätzen im vergangenen Jahr, die vom Waldbrand und Brand eines Mähdreschers über technische Hilfeleistung bei teilweise schweren Unfällen bis hin zum Ausrücken beim Hochwasser im Juni infolge Unwetters reichten. Gefordert waren die Aktiven auch bei Absicherungen für verschiedene Veranstaltungen. Vorgenommen wurden Ersatzbeschaffungen, "um die Ausrüstung zu vervollständigen", während auf Landkreisebene der Fokus auf den Atemschutz gelegt worden sei, "da herrscht derzeit große Nachfrage für die Atemschutzstrecke". Immer schwerer werde es, für das fast 27 Jahre alte Löschfahrzeug Ersatzteile zu beschaffen, stellte er fest. Der Kommandant lobte den Zusammenhalt "einer guten Truppe, in der auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommt".

Da Jugendwart Dominik Heilmann nicht anwesend sein konnte, ging der Kommandant auch auf die Nachwuchsabteilung ein, der 15 Jugendliche angehören, nachdem nach der letztjährigen Werbeaktion acht Beitritte kamen. Für die Feuerwehrjugend gab es neue Schutzanzüge "und die Mädels und Jungs sind gut dabei und besuchen die Übungen regelmäßig". Vereinsvorsitzender Johannes Gegner ging auf verschiedenen Veranstaltungen und Anschaffungen ein, zu denen auch neue Stiefel für die Aktiven gehörten: "Wir haben im vergangenen Jahr verstärkt in die Ausrüstung investiert". Mit herzlichen Worten dankte der Vorsitzende für jegliche Unterstützung und Mithilfe bei den Veranstaltungen.

Bürgermeister Jochen Kramer spendete der Wehr ein großes Lob dafür, dass sie für verschiedenste Einsätze nicht zuletzt durch die Übungen gerüstet sei: "Allen Respekt vor den Leuten, die das trotz mancher psychischer Belastung souverän machen, auch wenn es einmal heftig kommt". Kramer dankte bei dieser Gelegenheit auch Notfallseelsorger Hanjo von Wietersheim: "Das Interview in der Zeitung zum tragischen Tod des Kitzinger Stadtkommandanten Markus Ungerer hat gezeigt, was alles hinter den Einsätzen steckt". Der Bürgermeister bedankte sich für die finanzielle Unterstützung durch den Feuerwehrverein "für die gute Ausrüstung bei einer guten Arbeit" und lobte auch die qualifizierte Jugendarbeit.

"Das sind interessante Berichte und das hört sich gut an", sagte Kreisbrandinspektor Günther Wilhelm auch mit Blick auf die Nachwuchsarbeit. Zur Atemschutzstrecke teilte er mit, dass sie für rund 800 Atemschutzträger im Landkreis wichtig sei, da der Atemschutz "auch so etwas wie eine Lebensversicherung für teilweise spektakuläre Einsätze ist". Hoher Aufwand für die Übungen auf der Strecke sei nicht zuletzt deshalb notwendig, da die digitale Speicherung der Daten unumgänglich sei. Zusammen mit Kreisbrandmeister Christian Aschermann ehrte er den Vereinsvorsitzenden Johannes Gegner und den stellvertretenden Kommandanten Udo Kirchner für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr.

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