Kitzingen

Viele neue Leseratten besuchten die Stadtbücherei Kitzingen

In der Stadtbücherei Kitzingen ist einiges los. Die Mitarbeiter können sich laut ihrer Statistik über zahlreiche Besucher freuen, und das trotz des digitalen Zeitalters. Vergangenes Jahr haben sich 531 Personen neu in der Bücherei im Luitpold-Bau an der B 8 angemeldet. Im Jahr zuvor waren es hingegen nur 446 neu Registrierte.
Schmökern und nach tollen Büchern Ausschau halten - hier ein Archivbild - macht Spaß.  Foto: Martin Schutt (DPA)

In der Stadtbücherei Kitzingen ist einiges los. Die Mitarbeiter können sich laut ihrer Statistik über zahlreiche Besucher freuen, und das trotz des digitalen Zeitalters. Vergangenes Jahr haben sich 531 Personen neu in der Bücherei im Luitpold-Bau an der B 8 angemeldet. Im Jahr zuvor waren es hingegen nur 446 neu Registrierte.

Die Zahl der Vor-Ort-Besucher ging im Vergleich zum Vorjahr 2019 leicht zurück, jedoch wurden insgesamt mehr Entleihungen verzeichnet. Grund hierfür ist das große e-Medien-Angebot der Bibliothek. So konnten im vergangenen Jahr über 16 000 Entleihungen und Downloads über das Onlineportal erfasst werden.

Die monatlichen Nutzerzahlen derjenigen Leser, die die Bücherei vor Ort besuchen, liegen durchschnittlich bei 866 Personen. Auf fast 700 Quadratmetern lässt es sich in der Bibliothek gut Schmökern und Arbeiten, aber auch Entspannen. Generell sind die Ausleihungen pro Monat gegenüber den Vorjahreswerten gestiegen. 2018 waren es insgesamt noch gut 101000 entliehene Medien, voriges Jahr schon knapp 110000, was ein Ausleihplus von rund acht Prozent ergibt.

Wer kommt in die Stadtbücherei?

Betrachtet man die verschiedenen Altersgruppen, so sind die Kinder von sechs bis 14 Jahren in der Benutzerstatistik am meisten vertreten. Bei den Erwachsenen sind es besonders die 45- bis 60-Jährigen, die das Angebot der Stadtbücherei, das über zwei Stockwerke verteilt ist, nutzen. Die jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 erreicht die Bibliothek weiterhin nur in geringem Maße.

Durch etliche Veranstaltungen und Führungen generieren die Mitarbeiter der Bücherei immer wieder neue Nutzer. Bei den Kleinen zwischen drei und acht Jahren ist zum Beispiel der Vorlesespaß sehr beliebt. Durchschnittlich acht Kindern hören die unterschiedlichsten Geschichten der Vorleser, während sich die Eltern im Lesecafé austauschen oder in den Bücherregalen stöbern.

Gemeinsames Erleben

Für ältere Kinder gibt es die Geschichten-Vermittlung der besonderen Art. Das Vorgelesene wird zeitgleich über einen Beamer mit visuellen Effekten unterlegt, was die Handlungen in der Gruppe gemeinsam erlebbar macht. Darüber hinaus findet so eine intensivere Leseförderung der Kinder statt.

Erwachsene können sich hingegen im Literatur-Gesprächskreis, der im Lesecafé der Stadtbücherei stattfindet, austauschen. Unter dem Motto "Lesen und darüber reden" stehen vor allem neue deutsche Romane im Fokus von Schriftstellerin Tessa Korber und der Leiterin der Volkshochschule Cornelia Rauh, die die Treffen organisieren und leiten.

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