Rüdenhausen

Vorerst noch kein höherer Wasserpreis in Rüdenhausen

In Rüdenhausen sind derzeit wegen der Sanierung der Wasserleitung noch einige Baustellen. Foto: Andreas Stöckinger

Die Gemeinde Rüdenhausen legte in der Gemeinderatssitzung ihre Gebühren für die Wasser- und Abwasserversorgung neu fest. Dabei ergaben sich nur wenig Änderungen für die Bürger, was auch daran lag, dass in einzelnen Bereichen zuletzt sogar ein kleiner Überschuss erwirtschaftet wurde.

Der Preis für Wasser bleibt vorerst bei 1,86 Euro pro Kubikmeter. Bürgermeister Gerhard Ackermann wies darauf hin, dass zwar derzeit eine umfangreiche Sanierung der Wasserversorgung im Ort erfolgt. Die Kosten dafür werden erst im kommenden Zeitraum der Kalkulation auf die Gebühren umgelegt. Alle vier Jahre werden die Beträge berechnet.

Sanierung kostet 2,2 Millionen Euro

Erst beim nächsten Mal müssen die Rüdenhäuser mit einem höheren Wasserpreis rechnen. Zudem wird ein Ergänzungsbeitrag von den Grundstückseigentümern erhoben. Insgesamt wurden die Kosten für die Sanierung der Wasserleitung auf 2,2 Millionen Euro berechnet, von denen Rüdenhausen nach Abzug eines Zuschusses von 374 000 Euro noch rund 1,8 Millionen Euro beisteuern muss.

Die jetzige Kalkulation muss alle vier Jahre neu von der Finanzverwaltung erstellt werden und war turnusgemäß nun fällig. Im Bereich Abwasser werden die Kosten auf Schmutzwasser und Niederschlagswasser aufgeteilt. Hier ist die Gemeinde an den Zweckverband Schwarzacher Becken angeschlossen und damit an die dortigen Festsetzungen gebunden. Beim Schmutzwasser wird die Gebühr wegen eines Überschusses aus den letzten Jahren von 2,48 Euro pro Kubikmeter nun auf 2,35 Euro gesenkt. Der Bereich Niederschlagswasser steigt dagegen von 24 Cent auf nun 27 Cent leicht an.

Zählermieten bleiben gleich

Die Kosten für die Zählermieten bleiben unverändert. Bei der Höhe der Gebühren liege die Gemeinde insgesamt im Vergleich zu anderen Kommunen in der Umgebung "im Mittelfeld", so Bürgermeister Ackermann.   

In der Ratssitzung aktualisierte die Gemeinde ihre Satzung zur Reinigung der öffentlichen Straßen und Gehwege. Zudem bewilligte der Gemeinderat den Kauf neuer Kartons zur Aufbewahrung von Archivmaterial. Die Kosten dazu belaufen sich auf insgesamt 1931,80 Euro.

Außerdem informierte Bürgermeister Ackermann über die Ergebnisse der letzten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Dorfschätze. Darin hieß es unter anderem, dass der Zusammenschluss aus den neun Gemeinden ein neues Tourismuskonzept erstellen lässt. Außerdem wurden die einzelnen Gemeinden nach dem Stand ihrer Vorarbeiten zum Thema Hochwasserschutz gefragt.

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