Albertshofen

Vorstand der Jagdgenossenschaft im Amt bestätigt

Bei den Neuwahlen der Jagdgenossenschaft Albertshofen wurde ein bewährtes Team in seinen Ämtern bestätigt (von links): Walter Böhm, Gerhard Sattes, Reinhard Kahl und Adolf Gernert.
Bei den Neuwahlen der Jagdgenossenschaft Albertshofen wurde ein bewährtes Team in seinen Ämtern bestätigt (von links): Walter Böhm, Gerhard Sattes, Reinhard Kahl und Adolf Gernert. Foto: Elli Stühler

Bei der Generalsversammlung mit Wahlen konnte der Vorsitzende Adolf Gernert zu seinem Bedauern leider nur 23 von 120 Grundstücksbesitzern der Jagdgenossenschaft Albertshofen in der Winzerstube Heilmann begrüssen.

Ein bewährtes Team wurde einstimmig wieder gewählt: Vorsitzender Adolf Gernert, im zur Seite steht sein Stellvertreter Walter Böhm. Der Kassier ist Gerhard Sattes und das Amt des Schriftführers liegt in den Händen von Reinhard Kahl. Die beiden Kassenprüfer sind Erich Wenkheimer und Gottfried Uhl, Beisitzer ist Matthias Töpfer. Jagdpächter ist Heinz Rabenstein.

Kassier Gerhard Sattes berichtete über einen geordneten und ausgeglichenen Kontostand. Aus dem Ertrag hatte die Jagdgenossenschaft 4000 Euro an die Gemeinde zur Instandhaltung der Feldwege überwiesen. Zwar waren durch das 700-jährige Jubiläum im vergangenen Jahr und der Einbau eines neuen Wasserschlauches durch den Wasserbeschaffungsverband einige Mehrkosten entstanden.

Feldwege wurden immer wieder erneuert

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Feldwege teilweise erneuert, repariert und gleichzeitig wieder angeböscht. Da die Feldwege einen richtigen Unterbau haben, sind sie somit auf dem neuesten Stand.

Bürgermeister Horst Reuther dankte für die Spende zur Reparatur und meinte „ wenn ihr so weiter macht, sind in drei bis vier Jahren alle Wege wieder Ordnung“. Als nächster Schritt wird der Weg am Aussichtspunkt in Angriff genommen werden und der Weg am Fuchsberg bis zur Gärtnerei Gernert repariert.

Jagdpächter Heinz Rabenstein berichtete von einem normalen Wildbestand in seinem Revier. Im Winter war es in der Neuen Flurstraße zu zwei Wild-Unfällen gekommen, außerdem müsse er laut Jagdgesetz zwei Rehe mehr schießen als bisher.

Aufgrund des Klimawandels breite sich der Rehverbiss weiter aus. Der Hunger des Rehwildes gefährdet das Aufwachsen der Aufforstungsflächen. Früher waren diese Flächen eingezäunt, heute nicht mehr, bemängelte er.

Äsungsflächen für Rehe entlasten den Wald

„Von den zehn Hege-Gemeinschaften im Landkreis Kitzingen sind sieben davon betroffen“, so der Jagdpächter. Alle Landkreise sind dazu angehalten, die neuen Leitlinien gegen Wildverbiss einzuhalten. Doch nicht nur die Jäger seien gefordert, sondern auch die Waldbesitzer und Landwirte könnten etwas zur Walderhaltung beitragen, wenn sie ihre Flächen nicht brach liegen lassen, sondern Äsungsflächen anlegen, damit die Rehe Deckung und Nahrung finden und der Wald entlastet wird.

Probleme machen die Wildschweine, die aus dem Klosterfort und dem Giltholz nachts durch den Geruch der Biogasanlage angelockt werden. Zwei Rotten kommen regelmäßig, laufen über die Felder und gehen auch wieder zurück – von den gärtnerischen Schäden ganz zu schweigen. „Wenn sie allerdings im Mondlicht ihren Schatten sehen, kommen sie gar nicht“, schmunzelt der Jagdpächter. „Dann wühlen sie im Birkensee-Wald die Eicheln und die Kastanien heraus, die ich für sie gesät habe“.

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