Willanzheim

Vorzeitige Baufreigabe für die Teilsanierung der Herrnsheimer Marktschänke

Bei der Teilsanierung der Herrnsheimer Marktschänke werden die Fenster im Altbaubereich der Gaststätte ausgetauscht. Die Bauarbeiten sollen im Juli beginnen.
Bei der Teilsanierung der Herrnsheimer Marktschänke werden die Fenster im Altbaubereich der Gaststätte ausgetauscht. Die Bauarbeiten sollen im Juli beginnen. Foto: Hartmut Hess

Die Planungsphase ist abgeschlossen und inzwischen hat das Amt für ländliche Entwicklung die vorzeitige Baufreigabe für die Teilsanierung der Marktschänke erteilt. Damit konnte der Willanzheimer Ferienausschuss in seiner Sitzung am Montag die Aufträge für mehrere Gewerke bei der Teilsanierung der Herrnsheimer Marktschänke vergeben. Laut der Planung sollen die Bauarbeiten Ende Juli starten und heuer noch durchgezogen werden. Das Projekt wird vom Amt für ländliche Entwicklung als Einzelvorhaben in der Dorferneuerung mit einem Fördersatz von 76 Prozent bezuschusst.

Die Zuschläge bekamen für die Gewerke: Fensterarbeiten: Firma Bolch aus Uettingen zum Preis von 39 008 Euro; Heizungsarbeiten: Firma Haustechnik Schäffner aus Albertshofen für 13 374 Euro; Sanitärarbeiten: Firma Haustechnik Schäffner aus Álbertshofen für 43 579 Euro; Rohbauarbeiten: Firma Rank aus Kitzingen für 14 684 Euro; Innen- und Außenputzarbeiten: Firma Stäck aus Uffenheim für 57 973 Euro; Natursteinarbeiten: Firma Mark aus Darstadt  für 7436 Euro.  

Hubschraubereinsatz gegen Schwammspinner

Einen breiten Raum in der Sitzung nahm die Frage ein, ob die Gemeinde denn alle vom Forstamt vorgeschlagenen Flächen mit Hubschrauber wegen des drohenden Schwammspinnerbefalls beflogen und behandelt werden sollen. "Da schlagen schon zwei Herzen in meiner Brust", sagte Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert und sprach damit ihren Ratskollegen aus der Seele.

Die Ratsmitglieder waren überzeugt, dass die Befliegung notwendig ist, um größere Schäden in den Eichenwaldbeständen zu vermeiden. Doch auf der anderen Seite stehen die Belange des Naturschutzes und der Wissenschaft. Die Technische Universität München hat vor geraumer Zeit ein Forschungsprojekt im Weichenwald auf Herrnsheimer Gemarkung gestartet und Professor Jörg Müller war extra am Montag angereist, um nochmals einen eindringlichen Appell an die Gemeinderäte zu richten. Denn nur wenn die acht Hektar große Teilfläche bei der Befliegung herausgelassen wird, können die Wissenschaftler ihr Projekt fortführen. Ansonsten wäre ihre mehrjährige Arbeit umsonst gewesen. Eine Mehrheit von fünf zu zwei Stimmen befürwortete das Herauslassen der Forschungsprojektfläche, wenngleich zu befürchten ist, dass der Schwammspinner dann große Schäden anrichten kann, wenn er nicht bekämpft wird.

Mobilfunkmast bei Knauf

Die Bürger in Hüttenheim müssen keine Befürchtungen mehr hegen, dass im Ort oder auf dem Gebäude der Fränkischen Fernwasserversorgung (FWF) ein weiterer Mobilfunkmast kommt. Denn die Verhandlungen zwischen den Anbieter Vodafone und der FWF waren erfolglos geblieben, stattdessen soll die Mobilfunkstation jetzt auf dem Gebäude des Unternehmens Knauf außerhalb des Dorfes postiert werden. Dem entsprechenden Bauantrag stimmte der Gemeinderat zu.

Der Herrnsheimer Posaunenchor lässt mehrere Instrumente reparieren, wofür der Chor rund 1000 Euro aufbringen muss. Die Ratsrunde befürwortete einen Zuschussantrag und gewährt die Summe von 250 Euro.

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