Kitzingen

Wahl 2020: 19 Bürgermeister wollen weitermachen – acht nicht

Am 15. März 2020 finden Kommunalwahlen statt. Wir haben die 31 Bürgermeister im Landkreis Kitzingen gefragt, ob sie wieder kandidieren wollen. Fast alle legen sich fest.
Bürgermeister im Landkreis Kitzingen 2019       -  31 Bürgermeister im Landkreis Kitzingen erklären, ob sie zur Kommunalwahl 2020 wieder antreten oder nicht. Rot bedeutet Verzicht, Grün erneute Kandidatur, Gelb unentschieden/keine Auskunft.
31 Bürgermeister im Landkreis Kitzingen erklären, ob sie zur Kommunalwahl 2020 wieder antreten oder nicht. Rot bedeutet Verzicht, Grün erneute Kandidatur, Gelb unentschieden/keine Auskunft. Foto: Main-Post Grafik/Marina Weigand

Bis zu den nächsten Kommunalwahlen am Sonntag, 15. März 2020, ist es noch fast ein Jahr hin. Inzwischen haben sich die meisten Rathaus-Chefs entschieden, ob sie wieder kandidieren werden oder nicht. Die Lokalredaktion hat nachgefragt: Wir stellen die 31 amtierenden Bürgermeister im Landkreis Kitzingen und ihre Aussagen vor.

Abtswind

Jürgen Schulz, Bürgermeister Abtswind
Jürgen Schulz, Bürgermeister Abtswind Foto: Matthias Merz

Jürgen Schulz (Bürgerblock) ist seit 2014 nebenamtlicher Bürgermeister von Abtswind und möchte das gern bleiben. Von Beruf ist der 53-Jährige Schlosser und Installateur. „Ich möchte auf jeden Fall weitermachen. Ich habe so viele Projekte angefangen – da kann ich jetzt nicht aufhören.“ Es funktioniere gut; der Gemeinderat harmoniere. „Es macht Spaß, wenn man sieht, was sich entwickelt.“ Für Schulz sei es von vorneherein klar gewesen, dass er mindestens zwei Perioden als Bürgermeister im Amt sein möchte, sagt der gebürtige Gerolzhöfer.

Albertshofen

Horst Reuther, Bürgermeister Albertshofen
Horst Reuther, Bürgermeister Albertshofen

Foto: Hartmut Hess

Horst Reuther will wieder Bürgermeister werden. Seit 2008 regiert er in Albertshofen. Der 52-Jährige ist nebenamtlicher Bürgermeister und von Beruf Gärtnermeister. Der CSU-Mann kandidiert wieder, "weil noch viel zu tun ist, auch wenn wir uns in den vergangenen Jahren doch gut entwickelt haben", sagt Reuther. "Ich will das Beste für unser Dorf", versichert der gebürtige Albertshöfer. Sollte er für eine dritte Amtszeit gewählt werden, hat er sich vorgenommen, seine Gärtnerei im Nebenerwerb aufzugeben, um sich dann ausschließlich dem Bürgermeisteramt zu widmen.

Biebelried

Roland Hoh, Bürgermeister Biebelried
Roland Hoh, Bürgermeister Biebelried Foto: Gerhard Krämer

Roland Hoh tritt wieder an, weil der nebenamtliche Bürgermeister von Biebelried "das Angefangene zu Ende bringen" will. Der 58-Jährige ist in Würzburg geboren und sitzt für CSU/Freie Bürger im Rathaus. Im Beruf ist er Bauleiter.

Buchbrunn

Hermann Queck, Bürgermeister Buchbrunn
Hermann Queck, Bürgermeister Buchbrunn Foto: Gerhard Bauer

Hermann Queck kandidiert erneut für das Bürgermeisteramt in Buchbrunn. "Die Arbeit als Bürgermeister bereitet mir Freude", sagt Queck. Zudem gibt es eine ganze Reihe vorbereiteter Projekte, die er gerne zu Ende führen möchte. Geboren ist der 60-Jährige in Würzburg. Er kam für die Buchbrunner Liste nebenamtlich ins Rathaus. Beruflich sitzt er auch am Steuer – als Berufskraftfahrer. 

Castell

Jochen Kramer, Bürgermeister Castell
Jochen Kramer, Bürgermeister Castell Foto: Diana Fuchs

Jochen Kramer (65) hat bereits vor einiger Zeit gesagt, dass er nach dieser Wahlperiode nicht mehr antreten werde. Grund ist zum einen das Alter; zum Ende der nächsten Amtszeit wäre er 72 Jahre alt. 

„Es sind dann 18 Jahre als nebenamtlicher Bürgermeister, wenn ich aufhöre. Da ist es ganz gut, wenn mal ein anderer kommt. Es soll jemand Jüngeres ran, der neue Ideen hat.“ Der Gemeinderat habe sich bereits verjüngt, fügt Kramer an. 

Dettelbach

Christine Konrad, Bürgermeisterin Dettelbach
Christine Konrad, Bürgermeisterin Dettelbach Foto: Walter Sauter

Christine Konrad (52) hat schon früh den Verzicht auf eine zweite Kandidatur als hauptamtliche Bürgermeisterin der Stadt Dettelbach erklärt. Sie nannte "persönliche Gründe" für ihren Schritt, nicht nochmals zu kandidieren. Konrad war im Herbst 2012 auf Reinhold Kuhn (CSU) gefolgt, absolviert also siebeneinhalb Jahre statt der üblichen sechs in dieser Amtsperiode. Ab 2020 findet die Bürgermeisterwahl in Dettelbach dann wieder im regulären Turnus statt. 

Konrads Entscheidung hat in ihrer politischen Gruppierung den Weg frei gemacht für den Freie-Wähler-Kollegen Matthias Bielek, der sich um ihre Nachfolge bewirbt. Bielek (37) ist TV- und Radio-Moderator und saß drei Jahre im Stadtrat, bevor ihn sein Beruf aus der Stadt führte. Ein weiterer Bewerber um Konrads Nachfolge steht ebenfalls fest: Marcel Hannweber (32), CSU-Stadtrat und selbstständiger Parkettlegermeister, hat seine Kandidatur vor kurzem erklärt.

Geiselwind

Ernst Nickel, Bürgermeister Geiselwind
Ernst Nickel, Bürgermeister Geiselwind Foto: Andreas Stöckinger

Ernst Nickel hat trotz seiner 17 Jahre im Amt des Geiselwinder Bürgermeisters noch viele Ideen und möchte gern noch die Zukunft seiner Gemeinde mitgestalten: die laufende Ansiedlung des Sportartikelherstellers Puma, die Weiterentwicklung im Gewerbegebiet und die Gestaltung der Dorfplätze zum Beispiel. Der hauptamtliche Rathaus-Chef ist 53 Jahre alt und gehört der Freie Wähler Landgemeinschaft Geiselwind an.

Großlangheim

Karl Höchner, Bürgermeister Großlangheim
Karl Höchner, Bürgermeister Großlangheim Foto: Winfried Worschech

Karl Höchner ist seit 1996 Bürgermeister der Gemeinde Großlangheim und Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Großlangheim. Bei den Kommunalwahlen 2020 wird er nicht mehr als Bürgermeisterkandidat antreten. "Das ist seit längerer Zeit bekannt. Ich habe mir das vorgenommen, denn man kann sein Leben nicht verlängern", sagt er zu dieser Entscheidung. Der Gemeinderat sei bereits auf der Suche nach einem Nachfolger. Der 63-jährige Höchner kam beim ersten Mal über die Liste CSU/Freie Bürger ins Amt, trat dann aber später der CSU bei. Obwohl nebenamtlicher Bürgermeister, war es für ihn, wie er sagt, "in Zeiten der Dorferneuerung wie eine hauptamtliche Aufgabe".

Iphofen

Josef Mend, Bürgermeister Iphofen
Josef Mend, Bürgermeister Iphofen Foto: Eike Lenz

Josef Mend hört als Iphöfer Stadtoberhaupt 2020 auf, weil er als berufsmäßiger Bürgermeister mit aktuell 66 Jahren die Altersgrenze für eine neuerliche Kandidatur überschritten hat. "Ich scheide 2020 im Bewusstsein aus dem Amt, 30 anspruchsvolle, herausfordernde und erfolgreiche Jahre erlebt zu haben", sagt Mend rückblickend. Der Freie Wähler ist auch Vizepräsident des Bayerischen Gemeindetags und Kreisrat im Landkreis Kitzingen. Mend ist überzeugt, "dass mein Nachfolger das Amt genauso gut weiterführen wird". Am Mittwochabend hat sich Dieter Lenzer (43) bereit erklärt, für die Freien Wähler zu kandidieren. Der Iphöfer arbeit als Bankkaufmann bei der Castell-Bank in Kitzingen.

Kitzingen

Siegfried Müller, Oberbürgermeister Kitzingen
Siegfried Müller, Oberbürgermeister Kitzingen Foto: Stadt Kitzingen

Siegfried Müller ist seit zwei Perioden hauptamtlicher Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Kitzingen. Zu Beginn der nächsten Periode, also im Mai 2020, wäre Müller 64 Jahre alt. Offiziell hält sich der OB, der für die Unabhängige soziale Wählergruppe (UsW) den Chefsessel im Rathaus erobert hat, mit einer Aussage über seine politische Zukunft zurück. Er will sich erst im Sommer dazu äußern. Politische Wegbegleiter rechnen allerdings damit, dass Müller nicht noch einmal antritt. Vor seiner politischen Karriere arbeitete Müller als Sparkassenbetriebswirt.

Offiziell hat sich in Kitzingen bislang nur Manfred Paul (SPD) als Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters bekannt. Der 61-jährige SPD-Ortsvereinsvorsitzende ist kaufmännischer Geschäftsleiter bei Knauf Engineering. Mit einer Kandidatur von Bürgermeister Stefan Güntner (CSU) ist wohl ebenfalls zu rechnen. Er ist vor kurzem mit 100 Prozent erneut zum CSU-Ortsverbandsvorsitzenden gewählt worden. Der 38-jährige Jurist hatte sich bereits 2014 beworben. Weitere Kandidaten aus dem vielfältigen politischen Spektrum der Stadt könnten noch folgen. 2014 gab es insgesamt sieben OB-Kandidaten. 

Kleinlangheim

Gerlinde Stier, Bürgermeisterin Kleinlangheim
Gerlinde Stier, Bürgermeisterin Kleinlangheim Foto: Winfried Worschech

Gerlinde Stier (Freie Wähler) wird sich wieder für das Bürgermeisteramt bewerben. Der Hauptgrund dafür ist, dass sie bei ihrem Antritt ankündigte, viele größere Projekte anzupacken, "die auch zu Ende gebracht werden sollen". Die 53-Jährige ist in Neuendettelsau (Mittelfranken) geboren. Stier ist Beamtin im gehobenen Dienst, aber beurlaubt. Als Bürgermeisterin im Nebenamt hat sie für die drei Ortschaften Kleinlangheim, Atzhausen und Haidt/Stephansberg so viel zu tun, "dass ein Zeitaufwand wie bei einem hauptamtlichen Einsatz nötig ist", wie sie sagt.

Mainbernheim

Peter Kraus, Bürgermeister Mainbernheim
Peter Kraus, Bürgermeister Mainbernheim Foto: Hartmut Hess

Peter Kraus von 

den Freien Wählern hat 2014 die Nachfolge von Karl Wolf als Mainbernheimer Gemeindeoberhaupt angetreten; mit ihm bekam die Bärenstadt erstmals einen hauptamtlichen Bürgermeister. Kraus tritt erneut an – wegen der Altersgrenze aber zum letzten Mal. Der gebürtige Mainbernheimer ist Verwaltungsrat und war lange Geschäftsleitender Beamter der Verwaltungsgemeinschaft Wiesentheid. Der 61-Jährige möchte noch gerne Projekte in Angriff nehmen wie das Boden- und Verkehrs-Konzept für die Altstadt, die Weiterführung der Altstadtsanierung oder eine Tagespflegeeinrichtung.

Mainstockheim

Karl-Dieter Fuchs, Bürgermeister Mainstockheim
Karl-Dieter Fuchs, Bürgermeister Mainstockheim Foto: Robert Haaß

Karl-Dieter Fuchs, Bürgermeister aus Mainstockheim, gehört zu den Kandidaten, die sich eine neuerliche Kandidatur offen halten, obwohl in seinem Umfeld fest damit gerechnet wird. Der 66-Jährige wäre, sollte er wieder gewählt werden, am Ende der kommenden Amtszeit 73 Jahre alt. Da es für nebenamtliche Bürgermeister, anders als für hauptamtliche, keine Altersgrenze gibt, ist das möglich. Fuchs will seine Entscheidung aber erst im Sommer offiziell bekannt geben. Der nebenamtliche Bürgermeister (Freier Bürgerblock) ist  Diplombetriebswirt.

Marktbreit

Erich Hegwein, Bürgermeister Marktbreit.
Erich Hegwein, Bürgermeister Marktbreit. Foto: Robert Haaß

Erich Hegwein kandidiert 2020 nach dann 18 Jahren im Amt nicht mehr, denn er wird am 2. Mai 2020 66 Jahre alt.  Der geborene Enheimer ist CSU-Mitglied und hauptamtlicher Bürgermeister von Marktbreit. Für seine Nachfolge hat er persönlich einen Wunschkandidaten, will ihn aber noch nicht nennen.

Markt Einersheim

Herbert Volkamer, Bürgermeister Markt Einersheim
Herbert Volkamer, Bürgermeister Markt Einersheim Foto: Hartmut Hess

Herbert Volkamer steht seit 2014 als Bürgermeister an der Spitze der Marktgemeinde. Der Landwirt und Winzer ist nebenamtlicher Bürgermeister von Markt Einersheim und kandidiert erneut für die Unabhängige Freie Wählerschaft. „Mir macht es Spaß, vorauszugehen in einer intakten Dorfgemeinschaft, und ich schätze die überaus konstruktive Zusammenarbeit in unserem Gemeinderat“, sagt der 59-jährige Volkamer.

Marktsteft

Thomas Reichert, Bürgermeister Marktsteft.
Thomas Reichert, Bürgermeister Marktsteft. Foto: Robert Haaß

Thomas Reichert will Bürgermeister von Marktsteft bleiben, denn das Amt macht ihm Spaß und er glaubt, die Kraft zu haben, noch viel zu bewegen.  Der nebenamtliche CSU-Bürgermeister ist 1962 im badischen Offenburg geboren und von Beruf Kaufmann. Er zitterte sich 2014 mit 19 Stimmen Vorsprung ins Rathaus.

Martinsheim

Rainer Ott, Bürgermeister Martinsheim
Rainer Ott, Bürgermeister Martinsheim Foto: Jens Kuttler

Rainer Ott will wieder als Martinsheimer Bürgermeister kandidieren, denn auch er möchte, wie viele seiner Amtskollegen, begonnene Projekte fortführen. Der 59-Jährige gehört der Freien Wählergemeinschaft Unterickelsheim an. Der nebenamtliche Bürgermeister ist im Hauptberuf Landwirt.

Nordheim

Guido Braun, nebenamtlicher Bürgermeister von Nordheim, strebt eine weitere Amtszeit an. Der 52-jährige, in Würzburg geborene Metallbaumeister war erstmals 2002 als Vertreter der Nordheimer Liste im Rennen um den Bürgermeister-Sessel erfolgreich. Auf Kreisebene ist Braun bei den Freien Wählern aktiv. 

Obernbreit

Bernhard Brückner, Bürgermeister Obernbreit
Bernhard Brückner, Bürgermeister Obernbreit Foto: Robert Haaß

Bernhard Brückner, Bürgermeister aus Obernbreit, ist in seinem letzten Amtsjahr. Er wird im Mai 2020 67 Jahre alt. „Ich werde mich aus der Diskussion komplett heraushalten“, sagt er zur Nachfolgersuche. Brückner vertritt ein breites Parteienbündnis aus CSU, SPD und Freien Wählern. Der nebenamtliche Bürgermeister arbeitet als Industriemeister.

Prichsenstadt

René Schlehr, Bürgermeister Prichsenstadt
René Schlehr, Bürgermeister Prichsenstadt Foto: Guido Chuleck

René Schlehr steht seit fünf Jahren der Stadt Prichsenstadt vor und stellt sich 2020 der Wiederwahl. Er hatte vor Antritt seines Bürgermeisteramts kein Stadtratsmandat. Als hauptamtlicher Bürgermeister lässt er seinen Beruf als Beamter ruhen. Schlehr ist seit kurzem auch Ortsvorsitzender der CSU Prichsenstadt.

Rödelsee

Burkhard Klein, Bürgermeister Rödelsee
Burkhard Klein, Bürgermeister Rödelsee Foto: Gerhard Krämer

Burkhard Klein, CSU-Bürgermeister von Rödelsee, glaubt zwar: "Die Anforderungen werden wohl eher schwieriger, aber dem will ich mich gerne stellen. Ich trete gerne wieder an, weil mir die Aufgabe Freude macht und weil es noch viele Projekte zu ent- und abzuwickeln gilt." Der 52-Jährige ist im Beruf Amtsrat im Notardienst und Bürgermeister im Nebenamt.

Rüdenhausen

Gerhard Ackermann, Bürgermeister Rüdenhäusen
Gerhard Ackermann, Bürgermeister Rüdenhäusen Foto: Gerhard Ackermann

Gerhard Ackermann (Bürgerliste Rüdenhausen) würde gern die Dorferneuerung in Rüdenhausen noch zum Abschluss bringen und wird sich wieder als Bürgermeister bewerben. "Die Arbeit macht mir Spaß", sagt Ackermann. Er sieht sich von den Einwohnern, der Verwaltungsgemeinschaft und vom Gemeinderat unterstützt. Der 60-Jährige ist nebenamtlicher Bürgermeister und Kreisrat; im Hauptberuf ist er mit einem Sanitär- und Heizungsbetrieb selbstständig.

Schwarzach

Volker Schmitt, Bürgermeister Schwarzach
Volker Schmitt, Bürgermeister Schwarzach Foto: Peter Pfannes

Volker Schmitt ist zurzeit der jüngste Bürgermeister im Landkreis Kitzingen. Weil ihm die Arbeit als Ortschef „Spaß macht und noch einiges ansteht“, will der 48-Jährige 2020 wieder als Bürgermeisterkandidat antreten. „Voraussetzung ist selbstverständlich die Unterstützung und Nominierung durch meine Freie Christliche Wählergemeinschaft Schwarzach“, sagt Schmitt. Der Rathaus-Chef ist gebürtiger Dettelbacher und war vor seiner Zeit als hauptamtlicher Bürgermeister Bankkaufmann und Immobilienvermittler.

Segnitz

Marlene Bauer, Bürgermeisterin Segnitz
Marlene Bauer, Bürgermeisterin Segnitz Foto: Regina Sterk

Marlene Bauer, nebenamtliche Bürgermeisterin von Segnitz, wird ihr Amt nächstes Jahr niederlegen, weil sie in der nächsten Periode 70 Jahre alt würde. Doch im Moment sagt sie: "Ich mache den Job wirklich gern und hänge meine ganze Kraft hinein." Die 64-Jährige sitzt für die Segnitzer Bürgerliste im Rathaus und ist als Bankkauffrau mittlerweile im Ruhestand.

Seinsheim

Heinz Dorsch, Bürgermeister Seinsheim
Heinz Dorsch, Bürgermeister Seinsheim

Foto: Gerhard Krämer

Heinz Dorsch (CSU) hört als Seinsheimer Bürgermeister auf. Er bringt es bis Ende der aktuellen Amtsperiode im Mai 2020 auf insgesamt 30 Jahre als Gemeindeoberhaupt. Der 65-Jährige ist Rentner und nebenamtlicher Bürgermeister. 

Sommerach

Elmar Henke, Bürgermeister Sommerach
Elmar Henke, Bürgermeister Sommerach Foto: Walter Braun

Elmar Henke hat schon 23 Jahre als nebenamtlicher Bürgermeister (Freie Wähler und CSU) der Gemeinde Sommerach hinter sich. Der 64-jährige Sommeracher will seine mögliche Kandidatur erst im Spätsommer bekannt geben. Der Verwaltungs-Betriebswirt möchte zuerst die offiziellen Nominierungsversammlungen seiner Parteien abwarten, so wie auch bei seinen vergangenen Kandidaturen.

Sulzfeld

Gerhard Schenkel, Bürgermeister Sulzfeld
Gerhard Schenkel, Bürgermeister Sulzfeld Foto: Hartmut Hess

Gerhard Schenkel: Der gebürtige Sulzfelder ist der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis und gehört der CSU an. Er wurde 1984 mit 28 Jahren der jüngste nebenamtliche Bürgermeister (Sulzfelder kommunale Liste) in Bayern. Wie steht er zu einer siebten Kandidatur? – „Warum nicht!“ Der 63-Jährige sagt: „Ich bin mit der Kommunalpolitik groß und älter geworden“, und er findet es immer noch spannend und erfüllend, „unsere Dorfpolitik mit Leidenschaft in einem Team zu gestalten“. Schenkel ist Handelslehrer und Betriebswirt und leitet seit 2018 das Berufsbildungszentrum Franz-Oberthür-Schule in Würzburg.

Volkach

Peter Kornell, Bürgermeister Volkach
Peter Kornell, Bürgermeister Volkach Foto: Barbara Herrmann

Peter Kornell wartet nur noch auf einen Gesundheitscheck in diesem Sommer. Fällt der positiv aus, möchte der 58-Jährige als Kandidat der Freien Wähler Gemeinschaft gerne eine vierte Amtszeit als Volkacher Bürgermeister dranhängen. Den 58-Jährigen reizt es nach eigenen Angaben, große Projekte wie die Erweiterung des Baugebiets Schaubmühle, die Sanierung von Haus III in Volkachs Grund- und Mittelschule oder des Freibads abzuschließen. 

Wiesenbronn

Doris Paul, Bürgermeisterin Wiesenbronn
Doris Paul, Bürgermeisterin Wiesenbronn Foto: Winfried Worschech

Doris Paul hat sich noch nicht entschieden, ob sie wieder als Bürgermeisterkandidat antreten wird. Sie ist seit 2008 Bürgermeisterin, und bei den Wahlen 2014 stand sie auf der  Liste Wiesenbronn. Die 51-jährige, gebürtige Wiesenbronnerin ist landwirtschaftlich-hauswirtschaftliche Betriebsleiterin. Die Arbeit im Weinberg und in der Obstanlage bringt ihr Entspannung von den Aufgaben als nebenamtliche Bürgermeisterin.

Wiesentheid

Werner Knaier, Bürgermeister Wiesentheid
Werner Knaier, Bürgermeister Wiesentheid Foto: Markt Wiesentheid

Werner Knaier hat das einstimmige Votum der jüngsten CSU-Mitgliederversammlung im Rücken: Der 53-Jährige tritt nach 2008 und 2014 wieder zur Bürgermeisterwahl in Wiesentheid an. Schließlich habe er vieles begonnen, wie die Städtebauförderung, die Dorferneuerung, die Umgehungsstraßen. „Es gibt noch viele Baustellen, die ich für wichtig halte und zum guten Ziel bringen möchte", sagt der Jurist Knaier, der hauptamtlicher Bürgermeister ist. "Deswegen will ich nicht auf halber Strecke aufhören.“

Willanzheim

Ingrid Reifenscheid-Eckert, Bürgermeisterin Willanzheim
Ingrid Reifenscheid-Eckert, Bürgermeisterin Willanzheim Foto: Hartmut Hess

Ingrid Reifenscheid-Eckert stammt aus Coburg und hat 2008 erstmals das Bürgermeisteramt in Willanzheim erobert. Die 55-Jährige war einst freiberuflich im Tourismusmarketing tätig und war zehn Jahren lang Willanzheims Tourismusbeauftragte, ehe sie Bürgermeisterin wurde. „Ich trete wieder an, weil wir uns als Gemeinde mitten in einem Entwicklungsprozess befinden“, sagt die Freie Wählerin. „Ich bin gerne unter Leuten und mir macht es auch nichts, dass ich als nebenamtliche Bürgermeisterin einen Fulltimejob habe und kaum einen Abend zuhause bin“, erklärt Reifenscheid-Eckert. Die sehr gute Zusammenarbeit im Gemeinderat und die Unterstützung, die sie in allen drei Ortsteilen spüre, hätten sie bestärkt, für eine dritte Amtszeit zu kandidieren.

Rückblick

  1. Drei Fragen an: Engelbert Zobel
  2. Nach der Wahl: Drei Fragen an Alois Fischer
  3. Drei Fragen an Konrad Schlier
  4. Wie ein 19-jähriger Student in Oberfranken Bürgermeister wurde
  5. Kommentar: Warum das Parteibuch allein in der Kommunalpolitik nicht reicht
  6. Historischer Wahlsonntag: Die Ergebnisse aus Unterfranken
  7. Liveticker: So liefen die Stichwahlen in der Region
  8. Kommentar: Warum Stichwahlen trotz Corona-Krise richtig sind
  9. Herrmann: Stichwahlen in Bayern sind vertretbar und notwendig
  10. Stichwahlen: Wer wird Landrat in Würzburg und Main-Spessart?
  11. Trotz Corona: Stichwahl-Ergebnisse noch am Wahlabend geplant
  12. Kolumne zur Wahl: Wenn die halbe Familie Bürgermeister ist
  13. Trotz Corona-Sperren: Stichwahlen finden statt
  14. Kommentar: Ein Dienstleister muss seinen Kunden kennen
  15. Unmut in Kommunen nach Problemen mit neuer Wahl-Software
  16. Entscheidung in Unterfranken: Hier sind am 29. März Stichwahlen
  17. Gewinner und Verlierer: 9 Wahl-Überraschungen in Unterfranken
  18. Software ließ so manchen Wahlhelfer verzweifeln
  19. Wilde Wahl in Breitbrunn und 73 Prozent für den Mann von Dorothee Bär
  20. Wahl in Unterfranken: Welche Lehren die Parteien ziehen können
  21. Stichwahlen nur per Brief: Wahllokale bleiben dicht
  22. So hat Unterfranken gewählt: Ein guter Tag für Amtsinhaber
  23. In Würzburg und Schweinfurt: Run auf die Briefwahl-Unterlagen
  24. Kommentar: Wer sich am Sonntag zur Wahl stellt, verdient Hochachtung
  25. Kommunalwahl in Unterfranken: Wo es am Sonntag spannend wird
  26. Angst vor Corona: So klappt es noch mit der Briefwahl
  27. Pro & Contra: Sollen Verwandte gemeinsam im Gemeinderat sitzen?
  28. Wahl: Warum Mutter und Sohn für den Stadtrat kandidieren
  29. CSU hält an umstrittenem Kandidaten in der Rhön fest
  30. Pro & Contra: Zu viele Berufspolitiker bei der Kommunalwahl?
  31. Umstrittener CSU-Kandidat in Oberleichtersbach: Parteispitze drückt sich
  32. Wahl in Unterfranken: Gute Aussichten für  CSU und Grüne
  33. Bürgermeister und Abgeordneter: Wie kann das funktionieren?
  34. Trotz Coronavirus: Kommunalwahl findet statt
  35. Kommunalwahl: Braucht es die Altersgrenze für Bürgermeister?
  36. Kommunalwahl: Sollen 14-jährige Schüler wählen dürfen?
  37. Das sind die häufigsten Fehler bei der Briefwahl
  38. Kolumne zur Wahl: Wenn der Kandidat morgens an der Haustür klingelt
  39. Kommunalwahl 2020: Tausende Wähler wollen Kandidaten in Unterfranken live erleben
  40. Trotz Politisierung: Warum nur wenige junge Leute in die Kommunalpolitik gehen
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  42. Dieser Bürgermeister ist bald der dienstälteste in Mainfranken
  43. Friedel Link: Dienstältester Bürgermeister in Mainfranken: Bleibt er 42 Jahre im Amt?
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