IFFIGHEIM

Waldfrevel noch nicht vergessen

Der Waldfrevel auf dem Iffigheimer Berg nagt noch an manchem Iffigheimer. In der Bürgerversammlung zeigte sich, dass noch nichts vergeben und vergessen ist. Unbekannte, eventuell auch nur ein derzeit noch Unbekannter, hatten (wie berichtet) im Frühjahr vergangenen Jahres vollendete Tatsachen geschaffen und einige Bäume fachmännisch umgesägt. Dadurch hatte der Wanderer vom Andreas-Därr-Turm des Steigerwaldklubs Nenzenheim, der auf dem Iffigheimer Grundstück steht, wieder freie Sicht auf die herrliche Landschaft.

„Die Bäume sind umgesägt, und keiner wird bestraft“, ärgerte sich Norbert Dazian. Der Steigerwaldklub, der jegliche Schuld von sich gewiesen hatte, würde aber, wie es in der Versammlung hieß, bei einer Neuanpflanzung mithelfen. „Wer der Täter war, lässt sich nicht beweisen“, sagte Bürgermeister Heinz Dorsch.

Dass der Steigerwaldklub Größe zeigen solle, hieß es in der Bürgerversammlung, aber auch, dass es durchaus möglich sei, den Schlüssel für die Schranke einzukassieren.

Denn der Wald liegt den Iffigheimern irgendwie am Herzen. Weswegen sich Norbert Dazian auch bitter beklagte, dass der Weg auf den Berg durch Holzabtransport ziemlich ramponiert worden sei. „Unsere Rechtler machen das nicht“, betonte Dazian und fragte: „Muss man bei jedem Wetter Holz abfahren?“ Dorsch entgegnete, dass man zum Holzmachen durchaus auf dem Weg fahren könne, den Abtransport auf dem zwar geschotterten, aber nicht so tragfähigen Weg hält er derzeit für nicht richtig. „Ich muss wissen, wer es war“, machte Dorsch klar, doch das konnte in der Versammlung nicht geklärt werden.

Ebenso wenig, wie die Herkunft fremden Materials auf einer für Schnittgut bestimmten Fläche. Das jedoch zog eine längere Diskussion über einen Standort für Grüngutabfälle nach sich. Einen solchen gibt es laut Bürgermeister Dorsch nämlich in der Gemeinde nicht, weil seiner Ansicht nach die Biotonne ausreichen sollte. Doch der Ruf nach einer solchen Entsorgungsmöglichkeit war laut, weswegen sich damit der Gemeinderat befassen wird. Ein möglicher Standort für einen Container könnte die Kläranlage sein. Denn es müsse ein kontrollierbarer Bereich sein, sonst würde sich im Container alles Mögliche wieder finden, befürchtet Dorsch.

Angesprochen wurden auch der Weg zum Friedhof, wo Stellplätze geschaffen werden sollten, die bevorstehende Sanierung des Kirchendaches und die problematische Situation am Platz unterhalb der Kirche beim Dorferneuerungs-Brunnen, da dort auch die Zufahrt zu einem Privatgrundstück ist. Danach nutzen 16 Gemeinderatskandidaten wiederum die Möglichkeit, sich den Iffigheimern vorzustellen.

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