Sulzfeld

Weinhalla-Lauf: Schmitt läuft Streckenrekord

Weinprinzessin Anika von Brunn (links) schickte mit dem Startschuss 153 Läufer auf die Strecke des 13. Weinhalla-Laufs. Foto: Hartmut Hess

Delia Schmitt ist derzeit ein Phänomen in der hiesigen Laufszene, was sie auch bei der 13. Auflage des Weinhalla-Laufs im Rahmen der Sulzfelder Weinfestes bewies. Die aus Wilhelmsdorf in Mittelfranken stammende Läuferin startete erstmals in Sulzfeld und löschte sofort den bestehenden Streckenrekord aus und drückte die Zeit für die sieben Kilometer durch die Flur und die Weinberge auf 26,47  Minuten.

Delia Schmitt setzte ihre Siegesserie fort und markierte einen neuen Streckenrekord. Foto: Hartmut Hess

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"Die Strecke ist relativ kurz, aber anstrengend mit den Anstiegen", fand die 20-Jährige, die in Würzburg studiert und heuer eine bemerkenswerte Erfolgsbilanz vorzuweisen hat. Auf sieben Siege bei Volksläufen in der Region beziffert sich ihre atemberaubende Siegesserie.

Philipp Zabel (von links) triumphierte beim 13. Sulzfelder Weinhalla-Laufs, gefolgt von Tobias Schneider und Rene Amtmann. Foto: Hartmut Hess

 

Eine enge Kiste war derweil der Dreikampf bei den Männern mit dem Organisator des Kitzinger Krankenhauslaufs, Philipp Zabel (Reitclub am Schwanberg), Tobias Schneider von der TG Kitzingen und Rene Amtmann (TSV Thüngersheim), der kürzlich als Sieger des Schwanberglaufs geglänzt hatte. Rene Amtmann hatte vom Freitag erst noch den Rhönlauf in den Beinen und relativ wenig Zeit zur Regeneration hatte.

Hinterher analysierte er, dass seine beiden Konkurrenten ihn taktisch hinters Licht geführt hatten, ließen sie ihn doch die Weinberge hoch die Führungsarbeit alleine machen um sich danach vor ihm abzusetzen. Beim letzten Abbiegen in einem Sulzfelder Gässchen hatte Tobias Schneider noch 20 Meter Vorsprung vor Zabel und der TGK-Läufer verriet im Ziel, dass er zusammen mit Zabel die Ziellinie passieren wollte. "Wenn man den Braten riecht, dann muss man zuschlagen", kommentierte Philipp Zabel seinen Schlussspurt, bei dem der 36-Jährige den TGK-Läufer förmlich stehen ließ und nach 24,16 Minuten triumphierte.

Weinprinzessin Anika von Brunn hatte das Rekordteilnehmerfeld von 153 Läufern auf die sieben Kilometer lange Strecke durch die Flur und die Weinberge. Auch der vorherige Kinderlauf wurde gut angenommen. Im Feld war Fred Jung aus dem Jahrgang 1938 von den Hundesportfreunden Kitzingen der älteste Teilnehmer und wurde von Organisator Frank Borchard prämiert. Im Zielraum kommentierte der Kitzinger Georg Will das Renngeschehen, so dass die Weinfestgäste bestens informiert waren.  

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