LANDKREIS KITZINGEN

Wenig wie nie: 68 Kilo Restabfall

Die Änderung der Müllgebühren im Landkreis Schweinfurt zeigt positive Effekte bei der Nutzung der Restmülltonne.

Über der Abfallbilanz 2017 für den Landkreis Kitzingen steht eine neue Bestmarke: Pro Einwohner fielen vergangenes Jahr nur noch 68 Kilogramm Restabfall an. Im bayernweiten Vergleich sei das ein sehr guter Wert, betonte der zuständige Abteilungsleiter Philipp Kuhn im Umweltausschuss des Landkreises am Montagnachmittag. Nimmt man alle Abfälle zusammen, produzierte jeder Landkreisbürger im Schnitt 519 Kilogramm Abfall. Darunter – neben den 68 Kilo Restmüll – 24 Kilo Sperrmüll, 140 Kilo Grünabfälle, 96 Kilo Biotonne, 82 Kilo Papier, 35 Kilo Leichtverpackungen, 22 Kilo Holzabfall, sowie neun Kilo Elektroaltgeräte.

Mehr Grünabfälle

Deutlich zugelegt haben die Grünabfälle. Sie stiegen um 17,5 Prozent von 10694 Tonnen auf nunmehr 12561 Tonnen. Ein Minus verzeichneten die Biotonne: Von 9578 Tonnen ging es auf 8604 Tonnen zurück. Beim Papier blieb die Menge mit 7331 Tonnen in etwa gleich. Beim Gelben Sack kamen 3153 Tonnen zusammen, beim Glas 2667 Tonnen, beim Holz 1971 Tonnen und beim Metallschrott 549 Tonnen.

„Vermüllung nimmt zu“

Für die Gesamtmenge aller Abfälle weist die Statistik 46655 Tonnen aus, wobei die Recyclingquote bei 80,9 Prozent liegt.

Iphofens Bürgermeister und Kreisrat Josef Mend wies darauf hin, dass die neue Bestmarke beim Restabfall nur die eine Seite der Medaille sei. Auf der anderen Seite sei nicht wegzudiskutieren, dass „die Vermüllung der Außenbereiche zunimmt“.

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