Wiesentheid

Wiesentheid: Schule und Gemeinde hatten zum Neujahrsempfang geladen

Das Forum des Wiesentheider Gymnasiums mit seiner Technik und Größe bot einen perfekten Rahmen für den Neujahrsempfang der Marktgemeinde und Schulen. Wiesentheid bietet viele Möglichkeiten der Entfaltung und die Schüler finden Wiesentheid als einen starken Standort in allen Bereichen. Foto: Hans Rössert

Dem Neujahrsempfang misst die Marktgemeinde Wiesentheid einen besonderen Stellenwert bei. Nicht die Gemeinde mit Bürgermeister Werner Knaier stellte sich in den Mittelpunkt, sondern die Schulen mit ihren Schülern präsentierten sich in diesem Jahr. Im Forum des Gymnasiums spielten die Schülerinnen und Schüler der drei örtlichen Schulen ihre ganzen Trümpfe aus und zeigten in Beispielen, was an den Schulen geleistet werden kann und auch geleistet wird.

Schulische Projekte

Der Rektor der Grundschule, Carsten Busch, und Yvonne Berthel vom Familienstützpunkt und Jugendtreff Wiesentheid hatten das Projekt "Miteinander statt gegeneinander" erarbeitet und mit den Schülern an zwei Tagen durchgeführt. Tendenzen beobachten, um auch rechtzeitig reagieren zu können war Inhalt der Studie, so Berthel in der Vorstellung. Es gilt, junge Menschen auf den Alltag vorbereiten, zusehen, zuhören können und Schlüsse daraus ziehen.   

Wolfgang Lurati stellte die Mittelschule und die Schüler ihre Arbeitsbereiche vor. Hier ging es um Soziales, Technik, Wirtschaft und Ernährung. Es galt eine Projektmappe zu erstellen und schließlich die Projektprüfung zu absolvieren. In den verschiedenen Bereichen sammelten die Schüler ihre ersten Berufserfahrungen.

Dass auch an einem Gymnasium handwerkliche Erfahrungen gemacht werden, zeigten die Projekte "Hüttengaudi" und "Gartengestaltung".  Die Schüler zimmerten eine Hütte im Außenbereich für Sportgegenstände des Sportplatzes. Von den Arbeiten so angetan, ging es oft bis in die Nacht, so Gymnasiallehrer Ulrich Schwarz. Für die Garten- und Außengestaltung zeigte sich Biologielehrerin Nicola Dahmen mit einer Gruppe verantwortlich. Sitzmöglichkeiten anlegen, Sträucher und Bäume pflanzen sind Maßnahmen, die Schule zu verschönern und in ein besseres Licht zu rücken. Viele Sponsoren unterstützten erfreulicherweise diese Maßnahmen.

Offenes und tolerantes Wiesentheid

Die Einleitung des Abends und die Begrüßung der Ehrengäste, darunter viele ehemalige Lehrkräfte, Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und Marktgemeinderäte, übernahm Direktor Hilmar Kirch vom Gymnasium Wiesentheid. Der Lehrerchor aller Schulen, die Schulband und ein Klarinettenquartett des Gymnasiums waren für die musikalischen Beiträge verantwortlich.

Stellvertretender Landrat Paul Streng überbrachte die Grüße des Landkreises. Bürgermeister Werner Knaier  beließ es bei wenigen knappen Worten, stellte aber heraus, dass Wiesentheid mit seinen 37 Vereinen und Jugendgruppen bestens aufgestellt sei. In Wiesentheid und seinen Ortsteilen werde Toleranz und Weltoffenheit groß geschrieben. Die Schulen, aber auch Kindergrippen und Kindergärten in Wiesentheid würden hervorragende Arbeit leisten und bereiten die jungen Menschen auf das Berufsleben vor. "Wir müssen die Schüler da abholen, wo sie sind – an der Schule", so Knaier zum Abschluss.

 

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