WIESENTHEID

Wirtschaftswege veränderter Nutzung anpassen

Es wird eng auf den Fluren: Die moderne Landwirtschaft stellt wachsende Anforderungen an die Wirtschaftswege.
Es wird eng auf den Fluren: Die moderne Landwirtschaft stellt wachsende Anforderungen an die Wirtschaftswege. Foto: Dorfschätze

Die stete Modernisierung und Optimierung der Landwirtschaft bringt immer größere Maschinen zum Einsatz. Zur schnellen Erreichbarkeit der Felder dienen Flurwege. Diese sind häufig noch nicht an die moderne Landwirtschaft angepasst. Auch Freizeit, Tourismus und Energiewirtschaft stellen immer neue Anforderungen an das bestehende Wegenetz, heißt es in einer Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Dorfschätze.

Neben der Flurbereinigung fördert ein neues Konzept den Ausbau der Wege. Mit einer entsprechenden Konzeptgrundlage können nun auch Wege bis zu einer Breite von 3,50 Meter gefördert werden, statt wie bisher nur 3 Meter. Das so genannte Kernwirtschaftswegenetzkonzept analysiert den Wegebestand, gibt Empfehlungen zur Sanierung oder einen weiteren Ausbau und ist grundsätzlich Voraussetzung für Fördermittel, so die Mitteilung.

Die Arbeitsgemeinschaft Dorfschätze hat beschlossen, mit ihren neun Mitgliedsgemeinden Abtswind, Castell, Großlangheim, Kleinlangheim, Prichsenstadt, Rüdenhausen, Schwarzach am Main, Wiesenbronn und Wiesentheid ein entsprechendes Konzept gemeinsam mit der Allianz Oberes Werntal in Auftrag zu geben. Das Obere Werntal ist ein Zusammenschluss von zehn Gemeinden im Landkreis Schweinfurt und Bad Kissingen. Der gemeinsame Auftrag schafft einen Kostenvorteil und fördert den Erfahrungsaustausch. Das ausführende Büro wird die BBV-LandSiedlung sein.

Die Gemeinden erhalten für die Konzepterstellung eine Förderung von 75 Prozent vom Amt für Ländliche Entwicklung. „Dank der Unterstützung des Amtes und die Zusammenarbeit mit der Allianz Oberes Werntal kostet das Konzept jede unserer neun Gemeinden nur etwa 770 Euro“, zitiert die Mitteilung Bürgermeister Werner Knaier, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dorfschätze. Wird ein Kernweg entsprechend dem Konzept ausgebaut, fließt aufgrund der interkommunalen Abstimmung ein besonderer Bonus mit ein, wodurch die Gemeinden mit einer Förderung von 85 Prozent rechnen können.

Die Konzeptplanung soll im Frühjahr mit Ämtern, Organisationen und Fachstellen beginnen.

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