Dettelbach

Zuchtbullensohn aus Hohestadt erzielt Höchstpreis

Dieser Kevin-Sohn vom Betrieb Kraus in Hohestadt wurde für 2500 Euro an den Besamungsverein Neustadt/Aisch verkauft. Foto: RZV

Insgesamt wurden zum Markt am 16. Juli in der Dettelbacher Frankenhalle 33 Stück Großvieh aufgetrieben, heißt es in einer Pressemitteilung. Nach wie vor ergebe sich durch die geänderten Vermarktungsregeln im Restriktionsgebiet erhebliche Einschnitte in der Vermarktung, was die Nachfrage erheblich dämpft. 

Spitzenpreis für Gelbviehbulle

Alle angebotenen Zuchtbullen der Rassen Fleckvieh und Gelbvieh wurden in Wertklasse 2 gekört. Den Spitzenpreis erzielte ein Gelbviehbulle aus dem Bullenvater Kevin. Dieser wurde um 2500 Euro von dem Besamungsverein Neustadt/Aisch ersteigert, wo er seinen Prüfeinsatz absolvieren wird. Der zweite Gelbviehbulle fand keinen Käufer. Die beiden angebotenen Fleckviehbullen konnten beide verkauft werden und erlösten 1900 Euro im Schnitt.

Das Angebot von insgesamt 18 Jungkühen fiel geringer aus als zu Beginn des Jahres. Jedoch war auch die Nachfrage, aufgrund der Restriktionsbestimmungen und der anstehenden Erntearbeiten, erneut verhalten. Die 15 verkauften Fleckvieh-Jungkühe konnten im Schnitt ein sehr gutes Tagesgemelk von 30,0 kg Milch bei 2,6 Liter Minutengemelk vorweisen. Die Fleckvieh Jungkühe der Wertklasse 2 brachten einen Erlös zwischen 1180 und 1820 Euro. Von den acht angebotenen Kalbinnen der Rasse Fleckvieh konnten nur zwei einen Käufer finden, sie erzielten jeweils 1265 Euro. 

Kälbermarkt 

Insgesamt wurden 239 Kälber aufgetrieben, das sind deutlich mehr als an den vergangenen Märkten. Leider ist die Nachfrage innerhalb des Restiriktionsgebietes mittlerweile schon rückläufig, weshalb der Marktverlauf sehr verhalten war. Dennoch wurden fast alle Kälber abgesetzt werden. Die männlichen Nutzkälber verteilten sich auf 170 Fleckvieh-, 12 Gelbvieh- und 16 Holsteinkälber. Durch die geänderten Vermarktungsmöglichkeiten im Restriktionsgebiet sind Kälber, die kein dem Alter entsprechendes Gewicht haben, nur mit deutlichen Preisabschlägen zu verkaufen.

Da Kälber ohne Impfschutz nur innerhalb des Restriktionsgebietes vermarktet werden dürfen,  konnten die Fleckviehkälber das hohe Preisniveau der vergangenen Märkte nicht behaupten. Sie wogen im Mittel 87 kg und fanden um 3,54 Euro netto beziehungsweise 3,92 Euro brutto einen Käufer. Je Tier wurden 310 Euro netto und 343 Euro brutto bezahlt. Gelbviehkälber erlösten bei 94 kg Durchschnittsgewicht 4,83 Euro brutto je Kilo. Die Holstein-Kreuzungskälber mit 73 kg Gewicht wurden um 2,45 Euro brutto verkauft.

Insgesamt wurden 24 weibliche Zuchtkälber angeboten und restlos verkauft. Die 22 Fleckviehtiere wogen 104 kg und erlösten einen Kilopreis von 2,85 Euro brutto je kg (= 296 Euro brutto je Tier). Die 16 weiblichen Nutzkälber wogen 89 kg und erlösten 2,79 Euro brutto je kg. Der nächste Kälbermarkt findet am 6. August statt, der Großviehmarkt mit Zuchtkälbern am 27. August.

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