Kitzingen

Aus einfachen Arbeiten werden neue Herausforderungen

Mit geringerer Bootsbesatzung beginnt das THW in Kitzingen wieder mit Übungen auf dem Main.
Mit geringerer Bootsbesatzung beginnt das THW in Kitzingen wieder mit Übungen auf dem Main. Foto: Max Spiegel

Nach einer langen Pause geht es im Ortsverband Kitzingen des Technischen Hilfswerks (THW) unter strengen Hygienemaßnahmen wieder mit dem Ausbildungsbetrieb los. Rund 20 Helfer des Ortsverbands treten mit Mund-Nasen-Bedeckung und 1,5 Meter Abstand zum Ausbildungsbeginn an.

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte am 13. März die Leitung des THW Kitzingen beschlossen, den Dienst- und Ausbildungsbetrieb vorerst einzustellen. Einen Tag später wurde die Einstellung des Dienstbetriebs auch offiziell von der THW-Leitung in Bonn bekannt gegeben. Ziel war es, die Einsatzbereitschaft der Ortsverbände zu gewährleisten.

Durch die fallenden Infektionszahlen konnten nun nach zwölf Wochen auch für das THW Lockerungen für den Regel-Ausbildungsbetrieb gemacht werden – eine Herausforderung für die Ausbilder. Mit einem strengen, an das THW angepasste Hygienekonzept, war die erste Ausbildung nach der "Corona-Pause" geplant worden.

Masken müssen getragen werden

Viele Punkte mussten beachtet werden. So wurde vorgegeben, den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. Mund-Nasen-Schutz und Community-Masken wurden vom THW gestellt. Diese müssen immer mitgeführt werden und, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, auch getragen werden.

An Land übte das THW mit dem Jet-Float System, ein modular steckbares System aus luftgefüllten Kunststoff-Schwimmkörpern.
An Land übte das THW mit dem Jet-Float System, ein modular steckbares System aus luftgefüllten Kunststoff-Schwimmkörpern. Foto: Max Spiegel

Ausbilderin Amelie Dorberth hat das Thema Verhalten auf und am Wasser für die erste Ausbildung gewählt. Ein typisches Ausbildungsthema für den Ortsverband mit der Fachgruppe Wassergefahren. Schon oft haben die THW-Helfer die Boote zu Wasser gelassen oder Bootsanleger gebaut. Aber mit Mund-Nasen-Bedeckung und 1,5 Meter Abstand wurden aus einfachen Arbeiten neue Herausforderungen.

Amelie Dorberth, die in der Fachgruppe Wassergefahren die Funktion der Truppführerin innehat, hatte sich verschiedene Aufgaben unter Beachtung der Hygienemaßnahmen ausgedacht. So wurden verschiedene Bootsmanöver wie Mann-über-Bord oder das Anlegen zweier Boote während der Fahrt geübt. Selbstverständlich mit geringerer Bootsbesatzung, um auch hier den nötigen Abstand zu wahren.

Andere Helfer konnten an Land mit dem Jet-Float System, ein modular steckbares System aus luftgefüllten Kunststoff-Schwimmkörpern, verschiedene Arten an Bootsanlegern und Stegen bauen und die Belastbarkeit testen.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Kitzingen
  • Gerhard Krämer
  • Ortsverbände
  • Technisches Hilfswerk
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!