Kitzingen

Aus Rache: Wütender Chef bestellte Ex-Mitarbeitern Sexpuppen nach Hause

Ein 54-jähriger Unternehmer überzog unliebsame Angestellte mit Sinnlos-Bestellungen. Das Kitzinger Schöffengericht verhängte dafür eine zweijährige Bewährungsstrafe.
Wenn man plötzlich eine Sexpuppe geliefert bekommt: Ein Arbeitgeber aus dem Landkreis Kitzingen rächte sich mit Sinnlos-Bestellungen im Internet an unliebsamen Mitarbeitern, die zuvor gegen ihn vor dem Arbeitsgericht geklagt hatten.
Foto: Steffen Trumpf (dpa) | Wenn man plötzlich eine Sexpuppe geliefert bekommt: Ein Arbeitgeber aus dem Landkreis Kitzingen rächte sich mit Sinnlos-Bestellungen im Internet an unliebsamen Mitarbeitern, die zuvor gegen ihn vor dem Arbeitsgericht geklagt hatten.

Die Situation eskalierte regelmäßig: Der Chef einer mittelständigen Firma geriet mit einigen seiner Angestellten im Spätsommer 2015 zunehmend in die Haare. Es wurde erbittert gerungen, der Zwist endete regelmäßig in arbeitsrechtlichen Verfahren vor dem Würzburger Arbeitsgericht. Der dauernde Disput mit einer guten Handvoll seiner Beschäftigten zog kuriose Begleiterscheinungen nach sich: Bei den unliebsamen Angestellten klingelte immer und immer wieder der Paketbote. Absender waren diverse Sex-Shops. Beim Auspacken kamen Liebespuppen, Sexmaschinen sowie alle möglichen und unmöglichen Arten von Vibratoren zum ...

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