Astheim

MP+Baugebiet Astheim: Rückschlag für Grüne und Umweltschützer

Geht es nach den Grünen im Volkacher Stadtrat, sollte man das Baugebiet in Astheim sofort stoppen. Andere Fraktionen sehen das Naturschutzgebiet daneben jedoch nicht in Gefahr.
Naturschutzgebiet Dürringswasen Astheim: Das Silbergras und die Cladonia-Flechten bilden die Vegetationsdecke in weiten Teilen des Astheimer Sandes.
Foto: Dr. Harald Albrecht (TU München) | Naturschutzgebiet Dürringswasen Astheim: Das Silbergras und die Cladonia-Flechten bilden die Vegetationsdecke in weiten Teilen des Astheimer Sandes.

Sie tragen so klangvolle Namen wie Sand-Silberscharte, Ohrlöffel-Leimkraut und Nördliches Mannsschild und haben eine große Gemeinsamkeit: Sie fühlen sich auf der Sandgrasheide im Naturschutzgebiet Astheimer Dürringswasen wohl – und sie sind vom Aussterben bedroht. Und als Bedrohung für eben dieses Naturschutzgebiet sehen Volkachs Grüne das daran im Norden angrenzende, geplante Baugebiet. Per Antrag im Stadtrat wollten sie darum am Montagabend das Vorhaben stoppen. Doch ohne Erfolg. Einzig Elmar Datzer (Bürgerliste) stimmte mit den drei Grünen für den Planungsstopp.

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