Biebelried

Bereits 84 Bewerbungen für 30 Bauplätze

Im neuen Baugebiet 'Mainstockheimer Weg III' sollen 30 Bauplätze entstehen. Zur Ausschreibung der Erschließungsarbeiten traf der Biebelrieder Gemeinderat noch einige Entscheidungen.
Foto: Gerhard Krämer | Im neuen Baugebiet "Mainstockheimer Weg III" sollen 30 Bauplätze entstehen. Zur Ausschreibung der Erschließungsarbeiten traf der Biebelrieder Gemeinderat noch einige Entscheidungen.

Im neuen Baugebiet "Mainstockheimer Straße III" in Biebelried sollen rund 30 Bauplätze entstehen. Dafür lägen bereits 84 Bewerbungen vor, teilte Bürgermeister Roland Hoh in der Sitzung des Gemeinderates mit. Für die Erschließung des Baugebiets bereitet das beauftragte Ingenieurbüro Arz derzeit die Ausschreibung vor.

Vieles hatte der Gemeinderat Biebelried bereits festgelegt. Was noch fehlt, war bei der Straße die Ausführung der Randeinfassung. Bei der Auswahl zwischen Beton und Naturstein fiel die Wahl mehrheitlich auf die Natursteinvariante, da auch bereits in der Nähe Granit Verwendung fand. Naturstein hat den Vorteil der längeren Haltbarkeit. Das hat aber auch seinen Preis: Die Natursteinausführung kostet laut Bürgermeister Roland Hoh 37 800 Euro netto mehr.

Naturstein langlebiger als Beton

Die Mehrkosten seien ihr zu teuer, meinte Gemeinderätin Andrea Czech. Die würden aber auf die Bauplatzpreise umgelegt, meinte Gemeinderat Manfred Kleinschrodt. Aber nicht nur deswegen plädierte er für die Natursteinvariante. Beton kenne er aus anderen Baugebieten mit unschönen Abplatzungen nach einigen Jahren.  Auch Barbara Mechler setzte auf die nachhaltige Variante. Bei dieser fielen nicht so rasch Sanierungen an, denn die Kosten dafür blieben dann bei der Gemeinde hängen.

Der Auftrag für die Straßenbeleuchtung ist bereits an die N-Ergie vergeben. Von dieser kam nun die Mitteilung, dass es auch möglich sei, die Lampen inklusive einer voreingestellten Nachtdimmung, zum Beispiel ab 22 Uhr, aufzustellen. Vor dem Aufstellen der Lampen wäre die Einstellung kostenlos, später würden Kosten in Höhe von 60 Euro dafür anfallen. Eine Entscheidung wurde vertagt. Die Ratsmitglieder sollen sich Lampen mit Nachtdimmung erst einmal in Ochsenfurt anschauen. Dazu müssen sie aber um 22 Uhr vor Ort sein.

Acht Meter hohe Lampen in der Würzburger Straße

Für den Bereich der Würzburger Straße gelten die gleichen Überlegungen, was die Dimmung betrifft. Hier sollen aber acht Meter hohe Lampen errichtet werden, damit auch die gegenüberliegende Straßenseite ausgeleuchtet wird.

Für die Neugestaltung der Würzburger Straße sind die Restaurierungs- und Natursteinarbeiten vergeben worden. Den Auftrag erhielt laut Bekanntgabe des Bürgermeisters die Firma Steingalerie Werksteinbetriebe Würzburg zum Angebotspreis von rund 35 000 Euro.

Im Baugebiet Pförtlein in Kaltensondheim sollte das Regenwasser ursprünglich über den alten Klärteich als Regenrückhaltebecken in den Eherieder Mühlbach geleitet werden. Eine endgültige Lösung gibt es noch nicht. Die Untere Naturschutzbehörde kann nämlich diese Planung nicht mittragen. Der alte Klärteich habe sich zu einer artenreichen Biotopfläche entwickelt, schreibt die Behörde. Zudem habe sich dort der Biber angesiedelt. Für die Untere Naturschutzbehörde dürfe der Teich nicht leerlaufen, seitens des Wasserwirtschaftsamtes solle aber eine Grundentleerung stattfinden, erklärte Bürgermeister Roland Hoh, der hofft, dieses Thema bald abschließen zu können.

Gedanken machen sollen sich die Ratsmitglieder über das Aussehen des neuen Buswartehäuschens in der Würzburger Straße. "Jeder Vorschlag ist willkommen", sagte Hoh. Vorstellen könnte er sich ein ähnliches Buswartehäuschen, wie es am Bahnhof in Iphofen steht.

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