Biebelried

Biebelried: Neue Gruppierung nominiert Roland Hoh einstimmig

Die Biebelrieder CSU hat Bürgermeister Roland Hoh nicht als Kandidaten nominiert. Um sein Amt zu behalten, hat sich Hoh jetzt von Freien Wählern aufstellen lassen.
Landrätin Tamara Bischof gratulierte Bürgermeister Roland Hoh zur einstimmigen Nominierung.
Foto: Gerhard Krämer | Landrätin Tamara Bischof gratulierte Bürgermeister Roland Hoh zur einstimmigen Nominierung.

Einstimmig hat die für die Gemeinde Biebelried neue Gruppierung "Freie Wählergemeinschaft Biebelried-Kaltensondheim-Westheim" den amtierenden Bürgermeister Roland Hoh zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Landrätin Tamara Bischof (FW) sowie die Bürgermeisterkollegen Hermann Queck (Buchbrunn), Karl-Dieter Fuchs (Mainstockheim) und Peter Kraus (Mainbernheim) zählten zu den ersten Gratulanten. Auf der Liste stehen Kandidaten aus allen drei Ortsteilen.

Sie sei erstmals zu einer Nominierungsversammlung in der Gemeinde Biebelried eingeladen worden, sagte Landrätin Bischof erfreut. Bürgermeister Hoh, mit dem sie seit sechs Jahren sehr gut zusammenarbeite, habe nach seinem Austritt bei der CSU eine neue politische Heimat gesucht und bei den Freien Wählern gefunden.

Landrätin wirbt für überparteiliche Zusammenarbeit

Selbst ein Kind der Landwirtschaft, freue sie die Zusammensetzung der Liste, auf der viele aus diesem Bereich vertreten seien. Die Landrätin begrüßte es, dass auf der Liste alle drei Ortsteile vertreten sind, denn die Ortsgemeinschaft solle näher zusammenrücken. Sie wünschte der Gemeinde eine gute Entwicklung und im Sinne der Sache eine überparteiliche Zusammenarbeit.

Dass auf der Kandidatenliste Bürger aus allen drei Ortsteilen vertreten sind, war Hoh ein großes Anliegen, was mit dem Slogan "Wir sind drei!" und dem Namen der Wählergemeinschaft – "Freie Wählergemeinschaft Biebelried-Kaltensondheim-Westheim" – zum Ausdruck kommt. "Unsere Liste ist das, was die drei Ortsteile verkörpert", ist er überzeugt.

Als er sich vorstellte, ging Hoh unter anderem auf seine frühere Aktivität beim TSV und bei der Freiwilligen Feuerwehr ein. Vor sechs Jahren sei er "als unbescholtenes Blatt auf den Bürgermeisterposten gekommen", sagte der 59-jährige Projektleiter bei einem Energieunternehmen. Kindergarten, Feuerwehrhäuser, Tankstelle, Glasfaser oder Bauplätze seien nur einige Projekte in den sechs Jahren in der Gemeinde gewesen.

Roland Hoh verweist auf Erfolge

"Das Angefangene weiterführen", hat sich Hoh vorgenommen. So hätten die notwendigen Kanalsanierungen begonnen. Nach wie vor problematisch seien die Wasserverluste. Für die Neugestaltung der Würzburger Straße seien die Pläne fertig, für die Hauptstraße fast. Auch hier habe man versucht, die Belange der Anlieger zu berücksichtigen. Das Baugebiet in Kaltensondheim sei im Mai oder Juni 2020 fertig, fünf Bauplätze seien in Westheim vorgesehen und in Biebelried sei man ebenfalls mit einem Baugebiet am Start.

Als sein Steckenpferd bezeichnete Hoh den Mehrgenerationenplatz, den er sich auf der Freifläche vor dem Feuerwehrhaus wünscht. Wobei er weiß, dass es darüber im Gemeinderat noch keine Einigkeit gibt. Die Hoffnung auf eine Verwirklichung hat er noch nicht aufgegeben.

Kandidatinnen und Kandidaten aus allen drei Ortsteilen finden sich auf der Liste der Freien Wählergemeinschaft Biebelried-Kaltensondheim-Westheim.
Foto: Gerhard Krämer | Kandidatinnen und Kandidaten aus allen drei Ortsteilen finden sich auf der Liste der Freien Wählergemeinschaft Biebelried-Kaltensondheim-Westheim.

Um die 70 Besucher zählte die Versammlung, 36 waren wahlberechtigt. Diese nominierten Roland Hoh einstimmig zum Bürgermeister. Während der Wahl der Bewerber für die Gemeinderatswahl wurden 35 Stimmzettel abgegeben, wobei 34 Mal die Liste in ihrer Gesamtheit angenommen wurde. Da die Gruppierung erstmals antritt, sind laut Wahlleiter Peter Kraus 50 Unterstützerunterschriften notwendig. Entsprechende Listen würden noch in der Verwaltungsgemeinschaft beziehungsweise in der Gemeinde ausgelegt.

Freie Wählergemeinschaft Biebelried-Kaltensondheim-Westheim
Die Gemeinderatskandidaten in der Reihenfolge ihrer Listenplätze: Roland Hoh (59 Jahre), Jochen Neubert (30), Volker Sieber (28), Gloria Kleinschrodt (31), Karin Krug (55), Wolfgang Meyer (27), Christine Wernecke (29), Elke Weberbauer (48), Hubert Kraus (59), Joachim Beuschel (45), Alexander Markert (27), Melanie Wirsching (30), Manuel Schneider (32), Daniela Adomszent (39), Stephan Konrad (39), Jessica Hußlein (40), Frank Hoh (30), Daniel Dürr (25), Helene Bajer (46), Elmar Brandmann (47), Annika Reith-Herrmann (36), Bernd Zimmer (56), Markus Pallingen (53) und Carmen Kraus (53).
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