Prichsenstadt

Bürger gefragt: Was macht die Großgemeinde Prichsenstadt aus?

Sie sind gerade in der Weinregion Unterfranken nicht wegzudenken: Bilder der jeweiligen Weinhoheiten im Bereich der Ortseingangsschilder, oft genug ergänzt durch einen Hinweis auf aktuelle Feiern oder Besonderheiten eines Ortes. In Prichsenstadt lächelt die Weinprinzessin Yvonne I. Heumann den Gästen entgegen. Doch das reichte dem Kultur- und Tourismusausschuss nicht aus, so Bürgermeister René Schlehr in der jüngsten Sitzung. "Wir sollten mehr mit Schlagworten arbeiten, etwa ,entschleunigt bei Wein und gutem Essen‘", sagte er. Das Wichtige daran: es sollten alle zehn Ortsteile auf solchen Schildern erkennbar sein "und nicht nur das Westtor als Eingang zum Altort". Es solle auf einen Blick gesehen werden, dass es sich um eine Großgemeinde handle.

Oft genug würden auf solchen Schildern Weintrauben zu sehen sein als Symbol für die Weinregion. Die sollten natürlich mit drauf sein, befand Schlehr. "Aber insgesamt geht es mir darum, dass wir ein Sinnbild für alle zehn Ortsteile brauchen, und es sollte einprägsam sein." Im Mai beginnt Katharina Pachtner als Nachfolgerin von Simone Kolb ihre Arbeit als Tourismuskraft für Prichsenstadt, "und da sie aus dem Bereich Marketing kommt, hat sie doch bestimmt auch Ideen", so Werner Hillger. Das wäre dann, entgegnete Schlehr, eine "Denksportaufgabe" für Pachtner.

Erkennungsmerkmale und ein "markanter Spruch"

Um mögliche Ideen zu bündeln, soll sich ein Fünfer-Gremium um die Angelegenheit der touristischen Ortseingangsschilder kümmern: die drei Bürgermeister René Schlehr, Peter Eschenbacher und Alexandra Martin sowie Katharina Pachtner und Ratsmitglied Ludwig Meder. Ziel ist es, ein Erkennungsmerkmal für Prichsenstadt herauszuarbeiten. "Dazu gehört auch ein markanter Spruch", befand der Bürgermeister.

Um alle Einwohner der Großgemeinde in diese Ideenfindung einzubinden, schlug Susanne Karb einen Ideenwettbewerb vor. Im Amtsblatt sollen die Bürger gefragt werden, was die Großgemeinde ihrer Meinung nach ausmacht. "Vielleicht kommen auf diese Weise auch ganz neue Iden ans Tageslicht", sagte Karb. Hillger sah diesen Wettbewerb ebenfalls als gute Idee, und nachdem alle übrigen Ausschussmitglieder ihr Ja signalisiert hatten, wird der Bürgermeister sie im Amtsblatt umsetzen. Ob es einen Preis für die beste Ideen geben wird und wie der aussehen könnte, ist noch nicht abschließend besprochen.

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