Mainbernheim

Der Bereich zwischen Rathaus und Sonnenstraße wird neu gestaltet

In der Herrnstraße soll der Bereich vom Rathaus bis zur Sonnengasse neu gestaltet werden. Dieses Projekt ist Bestandteil des Stadtboden- und Parkkonzepts.
Foto: Gerhard Krämer | In der Herrnstraße soll der Bereich vom Rathaus bis zur Sonnengasse neu gestaltet werden. Dieses Projekt ist Bestandteil des Stadtboden- und Parkkonzepts.

Die Umgestaltung der Herrnstraße von der Sonnengasse bis zum Rathaus zählt für die Stadt Mainbernheim beim Stadtboden- und Parkkonzept zu den besonderen Projekten, die 2021 beginnen sollen. 400 000 Euro werden dafür eingeplant, 320 000 Euro sollen über die Städtebauförderung zurückfließen.

Für die Städtebauförderung sind aber bei der Regierung von Unterfranken noch weitere Projekte für 2021 angemeldet. Dazu gehören die Neugestaltung des Turngartens mit knapp 350 000 Euro und die Fahrbahn- beziehungsweise Oberflächenerneuerung in der Kellergasse und oberhalb der Neugasse mit insgesamt rund 215 000 Euro.

Für das ehemalige Elfleinanwesen sind für das kommende Jahr 100 000 Euro als Anfinanzierung vorgesehen, für die Untersuchung neuer Quartierstellplätze in der Altstadt (Sonnengasse) 30 000 Euro und für die Sanierung der Fassade des ehemaligen Schießhauses 50 000 Euro. Geld ist auch wieder vorhanden für das Kommunale Förderprogramm oder die Bauberatung.

Geld für Bewerbung beim Wettbewerb "Gemeinsam Orte gestalten" 

Der Stadtrat beschloss, auch Geld für die Bewerbung beim Wettbewerb "Gemeinsam Orte gestalten" bereitzustellen. Das Bayerische Bauministerium hat laut Bürgermeister Kraus aus Anlass des 50. Jubiläums der Städtebauförderung in Bayern diesen Wettbewerb ausgeschrieben. Es solle dargestellt werden, wie die Gemeinden ihre städtebaulichen Ziele erarbeitet und mit welchen konkreten Maßnahmen sie umgesetzt wurden.

Als Beispiele nannte Peter Kraus insbesondere die Umgestaltung des Kirchplatzes und des Rathausplatzes mit dem Schulgassenprojekt, die Schließung der Baulücken in der Kirchgasse 2 mit dem Wohnhaus und der Quartierstellplätze an der nördlichen Stadtmauer. Des Weiteren seien die Umgestaltung der Grabengärten, des Wegs entlang der Stadtmauer am Wehrgang sowie die Neugestaltung Stadtmauervorbereichs am Unteren Tor von Bedeutung. Nicht zuletzt der Ausbau des Holzgrabens und verschiedene private Sanierungsmaßnahmen.

Rund 1,6 Millionen Euro weniger zur Verfügung

Ebenso beschäftigte sich der Stadtrat mit dem Investitionsprogramm. Bürgermeister Kraus hatte dazu bereits eine Liste geplanter Projekte zukommen lassen. Weitere, vor allem finanzierbare Vorschläge, kamen in der Sitzung nicht hinzu. Kraus wies zudem darauf hin, dass bei der Aufstellung des Haushaltsplans 2021 zu berücksichtigen sei, dass der Stadt in Summe rund 1,6 Millionen Euro weniger zur Verfügung stehen werden als in diesem Jahr.

Dies sei auf die hohen Gewerbesteuereinnahmen, insbesondere im Haushaltsjahr 2019, die geringere Schlüsselzuweisung und die höhere Kreisumlage zurückzuführen. Im vorläufigen Investitionsprogramm seien sowohl die notwendigen Beschaffungen für die Feuerwehr, diese bekommt bald ein wasserführendes Löschfahrzeug, als auch der Baukostenzuschuss von 500 000 Euro für den Kindergartenanbau berücksichtigt.

Nachfrage nach Bauland hält an

Nachdem laut Kraus die Nachfrage nach Bauland weiterhin anhält, sollen durch die Überplanung größerer Baulücken im Innenbereich neue Bauplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Sanierung der Friedhofsmauer ist mit 100 000 vorgesehen, wobei dieser Kostenrahmen nur bei entsprechender Eigenleistung eingehalten werden könne, erläuterte der Bürgermeister.

Bereits aus den Vorjahren wurden die Kosten und die Zuschüsse für die Breitbandverbesserung übernommen. Rund 550 000 Euro stehen zur Verfügung. Die Arbeiten müssten bis zum 31. Juli 2021 abgeschlossen sein.

Über die Interkommunale Allianz beantragt, steht auch wieder das Regionalbudget mit 100 000 Euro zur Verfügung, mit dem verschiedene Klein-Maßnahmen aus den Bereichen Kultur, Tourismus oder Sport gefördert werden können. Die Projektkosten müssten mindestens 500 und dürfen maximal 20 000 Euro betragen. Die Stadt selbst hofft, mit der Errichtung einer Skateranlage am Sportplatz in die Förderung zu kommen.

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