Fröhstockheim

Der Rödelbach wird wieder ein Stück weit sichtbar

Prüfende Blicke (von links): Günter Saukel, Reinhold Rathß, Martina Wieland, Burkhard Klein, Horst Kohlberger und Otto Barthelme treffen sich regelmäßig zu einem Jour fixe.
Foto: Gerhard Krämer | Prüfende Blicke (von links): Günter Saukel, Reinhold Rathß, Martina Wieland, Burkhard Klein, Horst Kohlberger und Otto Barthelme treffen sich regelmäßig zu einem Jour fixe.

Bagger und Lastwagen prägen derzeit das Bild im Rödelseer Ortsteil Fröhstockheim. Der erste Bauabschnitt der umfassenden Dorferneuerung hat begonnen. Start war an der Ortseinfahrt am Friedhof. Stück für Stück werden sich die Arbeiten durch den Ort ziehen, um die Beeinträchtigungen für die Anwohner möglichst gering zu halten.

Vereinsheim und Bolzplatz in Fröhstockheim sind schon über Sofortmaßnahmen 2012 abgewickelt worden. Jetzt geht es mit der umfassenden Dorferneuerung im Bereich der Hauptstraße weiter. Im ersten Bauabschnitt widmet man sich dem Bereich von der Ortseinfahrt am Friedhof – dort kommt eine Verkehrsinsel hin – bis zum Platz um das Rathaus. Seit den Sofortmaßnahmen ging viel Zeit ins Land. "Wir haben weiter gekämpft um die Dorferneuerung", erzählt Bürgermeister Burkhard Klein. Dann sei der Wegfall der Straßenausbaubeiträge gekommen und die Gemeinde habe sich um eine neue Finanzierung kümmern müssen. Für die Fröhstockheimer sei dies aber ein Glück gewesen.

Regelmäßige Treffen vor Ort

Regelmäßig treffen sich Bürgermeister Klein, der örtliche Beauftragte der Teilnehmergemeinschaft Horst Kohlberger, Wegewart Güner Saukel, Reinhold Rathß oder andere Vertreter der Teilnehmergemeinschaft zusammen mit Planerin Martina Wieland vom Ingenieurbüro Röschert (Würzburg) und Otto Barthelme, Chef der ausführenden Firma Tiefbau Müller aus Frankenwinheim zum Jour fixe. "Planen ist das eine, machen das andere", weiß Bürgermeister Klein aus Erfahrung, dass vor Ort sich exakte Standorte zum Beispiel von Lampen oder Schildern besser festlegen lassen.

Zu früher Morgenstunde ist die Gruppe unterwegs. Sie stehen auf der nur noch geschotterten Hauptstraße, werfen Blicke in die Löcher mit Wasserleitungen und besprechen Details, zum Beispiel einen neuen Standort für einen Hydranten, oder wer den Baum im Eingangsbereich fällen soll. Denn der Eingang samt Mauer wird ein Stück weiter nach hinten versetzt, damit der Blick von der Gartenstraße in die Hauptstraße besser wird. Ein Stück mehr Verkehrssicherheit.

Die erhofft man sich auch von Tempo 30. "Die allermeisten haben damit kein Problem", erinnert Klein an eine jüngst erfolgte Umfrage.

Wasserfläche am Froschbrunnen

Eine besondere Aufwertung wird der Junghansplatz erfahren. Denn vom Rathaus her bis dorthin soll der unterirdisch laufende Rödelbach durch einen kleinen Wasserlauf und einer Wasserfläche wieder sichtbar gemacht werden. Auch beim Froschbrunnen wird eine kleine Wasserfläche entstehen.

Der Rödelbach soll durch einen Wasserlauf wieder ein Stück weit sichtbar gemacht werden.
Foto: Gerhard Krämer | Der Rödelbach soll durch einen Wasserlauf wieder ein Stück weit sichtbar gemacht werden.

Durch die Andeutung des Bachlaufs, durch Entsiegelung und durch mehr Grün soll die Aufenthaltsqualität an der Hauptstraße verbessert werden. Durch die Neugestaltung soll auch der ursprüngliche Charakter als Dorfstraße wieder hergestellt werden.

2022 steht dann der nächste Abschnitt an. Der reicht vom Rathausplatz bis zum Sportplatz. 3,3 Millionen Euro stehen auf dem Papier für die Dorferneuerung. 65 Prozent Zuschuss vom Amt für Ländliche Entwicklung sind eingeplant. Für die ins Auge gefasste Gestaltung des Kirchplatzes, laut Klein die "Königsaufgabe zum Schluss", wird es 250 000 Euro Zusatzmittel geben. Eine sechsstellige Summe muss aber auch noch in die Hand genommen werden für die Erneuerung so mancher Straße, zum Beispiel für den Johannisbrunnenweg

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