Albertshofen

Die Albertshöfer Verschuldung sinkt auf 797 000 Euro

Die Kassenlage der Gemeinde Albertshofen ist so gut wie lange nicht mehr. Die Verschuldung beträgt jetzt nur noch 797 000 Euro.
Foto: Hartmut Hess | Die Kassenlage der Gemeinde Albertshofen ist so gut wie lange nicht mehr. Die Verschuldung beträgt jetzt nur noch 797 000 Euro.

"Damit vermeiden wir auch Strafzinsen", kommentierte Albertshofens Bürgermeister Horst Reuther die Vorgehensweise der Gemeinde, eine Sondertilgung eines Kredits vorzunehmen. Wie Reuther darlegte, beträgt die Verschuldung der Gemeinde nach der Sondertilgung seit zwei Wochen nur noch 797 000 Euro. So niedrig nahm sich der Schuldenstand der Gemeinde seit Jahren nicht aus.

Die Inhaber der staatlichen Ehrenamtskarte könnten in Albertshofen und Mainstockheim demnächst in den Genuss kommen, einige Male pro Jahr die Fähre kostenlos nutzen zu können. Horst Reuther informierte in der Ratssitzung darüber, dass er dieses Thema mit seinem Mainstockheimer Amtskollegen Karl-Dieter Fuchs vorbesprochen  habe. Die Inhaber der Karte erhalten Vergünstigungen in staatlichen Einrichtungen wie Museen. Reuther legte dar, dass Vergünstigungen bei einzelnen Fährfahrten etwas umständlich seien, weshalb er dazu tendiere, den Karteninhabern Achter- oder Zwölfer-Karten kostenlos zukommen zu lassen. Demnächst würden die Mainstockheimer das Thema beraten, und in Albertshofen signalisierte die breite Front am Ratstisch schon jetzt Zustimmung.

Der Albertshöfer Gemeinderat beschäftigte sich mit der Frage, ob es Ortsstraßen gibt, deren Erschließung noch nicht abgeschlossen oder mit Erschließungsbeiträgen nicht fertig abgerechnet sind. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Staatsregierung die Bürgerbeiträge für Straßenerschließungen abgeschafft hat. Die Ratsrunde stellte fest, dass es in Albertshofen keine Straße gibt, die in die Rubrik fällt, noch nicht fristgerecht abgerechnet worden zu sein.  

Nach der örtlichen Rechnungsprüfung stellte der Rat die Haushaltsrechnung für das Jahr 2019 fest und erteilte dem Bürgermeister und der Verwaltung die Entlastung.

Erneut beriet das Gremium über eine Wasserenthärtungsanlage in der Grundschule. Die Verwaltung hatte einige Hersteller und die Folgekosten dazu ermittelt. Die Mehrheit von elf zu zwei Stimmen votierte dafür, eine Salzenthärtungsanlage anzuschaffen. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, den Kauf beim wirtschaftlichsten Anbieter zu tätigen.

Der Gemeinderat folgte der Anregung des Vermessungsamts zur Umwidmung des Weges Eichenschlag mit einer einzigen Flurnummer der Neuen Flurstraße zuzuordnen.

Die Siebener in Albertshofen haben bald einen neuen Obmann, wie der Bürgermeister bekannt gab. Zum Jahresbeginn 2021 wird Walter Böhm die Nachfolge des bisherigen Siebenerobmanns Gerhard Sattes antreten.

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