Kitzingen

Die besten Pressebilder der Welt als Schaufenster-Ausstellung

World-Press-Photo findet in diesem Jahr trotz Corona wieder in Kitzingen statt: An 60 Schaufenstern in der Innenstadt kann man sich ab 12. März die Nase platt drücken.
Das Siegerbild im Bereich Natur gelang Alain Schroeder aus  Belgien. Es geht um die Orang-Utans in Sumatra und die Zerstörung des tropischen Regenwaldes. In einem Schutzprogramm übernehmen Betreuerinnen die Mutterrolle für junge verwaiste Tiere, bis die im Alter von etwas  sieben Jahren wieder ausgewildert werden können.
Foto: Alain Schroeder | Das Siegerbild im Bereich Natur gelang Alain Schroeder aus  Belgien. Es geht um die Orang-Utans in Sumatra und die Zerstörung des tropischen Regenwaldes.

Die World-Press-Ausstellung in Kitzingen trotzt Corona: Auch in diesem Jahr werden die besten Pressebilder des Jahres in Kitzingen zu sehen sein – wenn auch in völlig anderer Form. Statt wie gewohnt in der Rathaushalle kann man sich diesmal die Nasen an den Scheiben der Kitzinger Innenstadt-Geschäfte platt drücken. Die 135 Sieger-Bilder werden in knapp 40 Geschäften hinter rund 60 Schaufenstern zu sehen sein. Wie Organisator Herbert Müller von der Stadt Kitzingen mitteilt, soll ein Rundweg den Besucherstrom kanalisieren und für eine bessere Orientierung sorgen. Los geht's mit dem preisgekrönten Schaufensterbummel am Freitag, 12. März. Danach werden Bilder vier Wochen lang bis zum 15. April zu sehen sein.

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Die Idee, vielleicht doch wieder in die angestammte Rathaushalle zu gehen, wurde dagegen verworfen: Durch die Corona-Auflagen hätte es passieren können, dass womöglich nur bis zu 300 Besucher pro Tag erlaubt worden wären. Um dies zu umgehen und um nicht von unplanbaren tagesaktuellen Werten abhängig zu sein, wurde nun auf die Schaufenster-Variante umgestellt.

Seit 2007 sind die besten Pressebilder in Kitzingen zu sehen

Die besten Pressebilder der Welt machen seit 2007 jedes Jahr Station in Kitzingen. Sogar vergangenes Jahr konnten die Bilder einige Wochen gezeigt werden, erst kurz vor Ende musste dann mit Beginn des ersten Lockdowns abgebrochen werden. In den vergangenen 13 Jahren interessierten sich knapp 300 000 Menschen für die Ausstellung, pro Jahr waren es bis 29 000.  

Dass es mit der Ausstellung auch künftig weiter geht, steht inzwischen auch fest: Der Haupt- und Kulturausschuss des Stadtrats hat kürzlich einem Drei-Jahres-Vertrag (2021-2023) zugestimmt und stellt die  nötigen Finanzmittel – jährlich etwa 36 000 Euro – bereit. 

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