Kitzingen

Aktion für landwirtschaftliche Betriebe

Auch in diesem Jahr werden wieder Agrarfolien und Pflanzenschutzmittelverpackungen gesammelt. Die Aktion findet vom 23. bis 25. Februar im Kompostwerk Klosterforst statt und richtet sich ausschließlich an landwirtschaftliche Betriebe. Angenommen werden die Abfälle an diesen drei Tagen von 9 bis 17 Uhr. Organisiert wird die Sammlung von den Rücknahmesystemen Erde und Pamira, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt.

Die Erntekunststoffe können in vier Fraktionen angeliefert werden. Zur ersten Fraktion zählen Silo-Abdeckfolien, Silo-Unterziehfolien sowie Silo-Folienschläuche. In die Fraktion zwei werden Stretch- beziehungsweise Wickelfolien und Netzersatzfolien von Silageballen gezählt. Als dritte Fraktion können auch Ballennetze abgegeben werden. Die Ballennetze sind bereits an der Betriebsstätte in separaten Säcken zu erfassen.  Neu ist, dass nun als vierte Fraktion auch Pressengarne aus Kunststoff angenommen werden. Auch hier gilt: Pressengarne bereits an der Betriebsstätte in separaten Säcken erfassen.

Diese vier Fraktionen müssen getrennt voneinander besenrein und frei von Fremdstoffen sein. Außerdem dürfen Folien nicht länger als drei Meter am Stück sein und müssen fest gebündelt angeliefert werden. Aus dem Obst- und Weinbau werden bei der Sammlung Pheromon-Dispenser kostenfrei angenommen.

Der erste Kubikmeter (entspricht 250 Kilogramm) kann ohne eine Kostenberechnung abgegeben werden (=Freimenge). Für größere Mengen wird, nach Abzug der Freimenge, eine Gebühr von 116,30 Euro/Tonne erhoben. Alle Mengen werden am Kompostwerk eingewogen. Die Gebühr kann sofort gezahlt werden. Alternativ ist eine Überweisung möglich.

Schließen sich mehrere Abfallerzeuger zu einer gemeinsamen Lieferung zusammen, so kann die Freimenge von 250 Kilogramm je Erzeuger abgezogen werden. Voraussetzung ist eine von allen Abfallerzeugern ausgefüllte und unterschriebene Anlieferliste. Diese Liste gibt es zum Herunterladen unter https://www.abfallwelt.de/abfaelle/kunststoffabfaelle/folien-und-hohlkoerper/.

Alle Verpackungen für Pflanzenschutzmittel müssen bei der Abgabe restentleert, sorgfältig ausgespült, offen, trocken und innen und außen sauber sein. Die Verschlussdeckel werden separat angenommen. Behälter mit einem Volumen von über 50 Liter müssen mittig durchtrennt sein. Es werden auch von Pamira lizensierte volumenflexible Verpackungen wie Säcke, Beutel und Schachteln aus Kunststoff und Papier angenommen. Die Annahme dieser Verpackungen ist mengenunabhängig und kostenfrei.

Weitere Informationen zu dieser Sammlung sowie zu den Annahmebedingungen gibt es für die Erntekunststoffe unter www.erde-recycling.de sowie für Pflanzenschutzverpackungen unter www.pamira.de. Darüber hinaus hilft auch der Abfallberater am Landratsamt Kitzingen unter Tel.: (09321) 9281234, E-Mail: abfall@kitzingen.de weiter.

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