Marktbreit

Drachenbootrennen: Spektakel am Mainufer

Endspurt: Noch hat der Blaue Blitz, ganz in grün, die Nase vorne, doch Sieger des Drachenbootrennens in Marktbreit am Sonntag wurde Emma und die starken Elektriker.
Foto: Robert Haass | Endspurt: Noch hat der Blaue Blitz, ganz in grün, die Nase vorne, doch Sieger des Drachenbootrennens in Marktbreit am Sonntag wurde Emma und die starken Elektriker.

Für die Berufsschifffahrt bedeutet es warten – für die Zuschauer ist es ein großes Spektakel: Das Drachenbootrennen in Marktbreit am Mainkai, direkt am Alten Kranen. Am Sonntag fand die siebente Auflage des im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Besuchermagneten statt.

So richtig zum Fest wird das Drachenbootrennen in Marktbreit auch dank der Feuerwehr und des Marktbreiter Hockeyclub. Beide Vereine feiern gleichzeitig ihr Sommerfest – und das auch am Mainufer, so dass für die Bewirtung der Gäste gesorgt ist. Und so können sich die Zuschauer des Spektakels die Wartezeiten zwischen den einzelnen Bootsrennen ganz entspannt vertreiben. Denn die Schifffahrt wird für die einzelnen Durchgänge des Rennens immer jeweils für eine Stunde gestoppt, dazwischen können die Kähne an der Kulisse der Stadt vorbei ziehen.

Schon am Samstagnachmittag konnten die 14 Mannschaften ihr Geschick auf den Drachenbooten üben. Keine allzu schöne Angelegenheit, wie „Rennleiter“ und Marktbreits zweiter Bürgermeister Herbert Biebelriether verriet: Immer wieder verließen die Paddler klitschnass die Boote – nicht weil sie so ungeschickt mit den Rudergeräten umgingen, sondern weil Schauer sie durchnässten. Anders am Sonntag, als ab Mittag trockenes Wetter nicht nur die Sportler, sondern auch die Zuschauer aufatmen ließen.

Kräftemessen der Räte

Und so kam es am frühen Nachmittag zum ersten Kräftemessen, als die Drachenräte aus Marktbreit und die Obernbreiter Hucklkätz in die Boote stiegen. Das alte Duell zwischen den Ratsmannschaften der Nachbargemeinden hatte schon im Vorfeld den Ehrgeiz geweckt: Beide Teams hatten im Trocknen das Zusammenspiel geprobt. Am Ende hatten dann – wieder einmal – die Obernbreiter die Nase vorne. Allerdings wurden sie nur zweiter Sieger des Promirennens. Gewonnen hatte ein drittes Boot: Die Interessengemeinschaft Ilek „Südliches Maindreieck“ hatte ganz knapp die Nase vorne.

Keines der drei Boote schaffte dann aber den Einzug in die Endläufe, in denen die vier zeitschnellsten Mannschaften um die Plätze eins bis vier paddelten.

Den Lauf um Platz drei gewann „And the beet goes on“, die Mannschaft der Südzucker, vor den „Ruhl Steel Ikonen“. Spannend war es dann im Rennen um den Sieger: Lange Zeit lag der „Blaue Blitz“ der Firma GOK vorne, eh „Emma und die starken Elektriker“ von Elektro-Löther im unwiderstehlichen Schlussspurt die Nase knapp vorne hatten. 50 Liter Bier gab?s zur Belohnung, die Mannschaften auf den Plätzen je zehn Liter weniger. Und für „a junge rote Hunds-Mannschaft“ der Marktbreiter SPD-Jugend einen Beutel Äpfel als Vitaminspritze für die langsamste Mannschaft.

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