Mainbernheim

Drei Tage sind für Wohnmobile kostenfrei

Der Parkplatz bei der Mehrzweckhalle steht für Wohnmobile zur Verfügung. Jetzt sollen aber gewisse Regelungen kommen, damit die Fläche nicht zum Dauerparkplatz wird, stellten die Stadträte bei einem Ortstermin fest.
Der Parkplatz bei der Mehrzweckhalle steht für Wohnmobile zur Verfügung. Jetzt sollen aber gewisse Regelungen kommen, damit die Fläche nicht zum Dauerparkplatz wird, stellten die Stadträte bei einem Ortstermin fest. Foto: Gerhard Krämer

Der Parkplatz an der Mehrzweckhalle in Mainbernheim steht für Wohnmobile zur Verfügung. Der Stellplatz wird auch gut genutzt. So gut, dass es nun einer gewissen Regelung bei der Nutzung der Stellplätze bedarf.

Der Stadtrat schaute sich den Platz vor der Stadtratssitzung an. Bis zu zehn Wohnmobile stünden zeitweise auf dem Platz. Der Stadtrat sieht sehr wohl die Vorteile für die Gastronomie und den Einzelhandel. Allerdings werde bisweilen auch "sehr lange geparkt", hieß es im Gremium. Einzelne Wohnmobilisten oder Wohnwagenbesitzer nutzten den Platz als Dauerstellplatz. Dabei blockierten die Dauerparker die begrenzt vorhandenen Elektroanschlüsse durch eingesteckte Kabel, auch wenn sie keinen Strom abnähmen.

Vorerst keine Markierung

Jetzt hat der Stadtrat Regelungen beschlossen, dass nur noch 72 Stunden an Ankunft kostenlos geparkt werden kann. Danach werden zehn Euro pro Tag fällig. Die Nutzungsbedingungen werden gut sichtbar angebracht.

Auf eine Markierung der Plätze für Wohnmobile will man vorerst verzichten. Dagegen soll das Parkfeld direkt an der Schule nur für Autos vorbehalten bleiben. Wogegen es erlaubt ist, dass Autos auch auf den anderen beiden Plätzen stehen dürfen, auf denen Wohnmobile stehen dürfen.

In diesem Zusammenhang wurde auch das generelle Thema der Dauerparker angesprochen. Auf Parkplätzen würden nämlich Anhänger abgestellt, vom Bootsanhänger bis zum Hänger mit Holz für den Winter. Genannt wurden als Beispiele Fälle im Hoheimer Weg und In den Roethen.

Frohe Kunde

Erfreuliches berichtete Bürgermeister Peter Kraus von der Machbarkeitsstudie für das Elfleinsgebäude in der Herrnstraße 35. Der Auftrag dazu war in einer Sondersitzung des Stadtrats vergeben worden. Das Landesamt für Denkmalpflege hat laut Kraus das Honorarangebot geprüft und verschiedene zusätzliche Leistungen wie zum Beispiel die Tragwerkplanung für notwendig erachtet und dann die Vergabe für das aktualisierte Angebot genehmigt.

Zudem gibt es einen Zuschuss zu den Kosten für die Machbarkeitsstudie in Höhe von 80 Prozent. Damit können die Voruntersuchungen für die Sanierung dieses ortsbildprägenden Gebäudes beginnen. Sie müssen bis spätestens 30. April 2021 abgeschlossen sein. Danach können die Förderanträge gestellt werden. Nach Vorstellungen der Stadt sollen die Sanierungsarbeiten im Herbst 2021 ausgeschrieben werden und ab Frühjahr 2022 mit der Sanierung begonnen werden.

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