Wiesentheid

Ein Abend voller Viechereien beim Frauenbund Wiesentheid

Solche verrückten Hühner gibt es wohl nur im Fasching beim Frauenbund in Wiesentheid: Irmgard Krämer, Rita Geyer-Schneider, Thea Feth und Hildegard Ruppert.
Foto: Sabine Berthold | Solche verrückten Hühner gibt es wohl nur im Fasching beim Frauenbund in Wiesentheid: Irmgard Krämer, Rita Geyer-Schneider, Thea Feth und Hildegard Ruppert.

Mit lauter Viechereien feierten die Damen vom Katholischen Frauenbund Wiesentheid heuer ihren traditionellen Faschingsabend an Weiberfasnacht. Den rasanten Auftakt des bunten Abends lieferte die Jugendgarde der Narrengilde Grün-Weiß aus Laub mit ihrem Marschtanz. Mit einer gereimten Rede begrüßte die Vorsitzende des KDFB Rita-Geyer die Gäste.

Es rumort in der Kirche, Frauen protestieren. Was wäre, wenn Frauen die Leitung in der Kirche übernehmen würden und es Bischöfinnen gäbe? Darüber machten sich die Frauenbund-Freundinnen aus Kitzingen in ihrem Sketch "Bischöfinnen-Konferenz" ihre humoristischen Gedanken.

Bischöfinnen im Konzil, warum nicht, wo es doch auch "die Kirche" und nicht "der Kircherich" heißt. So dachten es sich die Damen vom Katholischen Frauenbund aus Kitzingen in ihrem Sketch beim Weiberfasching in Wiesentheid.
Foto: Sabine Berthold | Bischöfinnen im Konzil, warum nicht, wo es doch auch "die Kirche" und nicht "der Kircherich" heißt.

Als einziger Herr in der Bütt trat Norbert Schneider auf und mit ihm sein Hund Louie, der schönste Hund aus ganz Wisthäd. Sie berichteten von so manchen Begebenheiten, die ihnen auf den Gassirunden im und um das Dorf zugestoßen waren. Ihr gemeinsamer Debütauftritt gelang mit vielen Pointen.

Eine ganz neue Version von Pipi Langstrumpf hatte sich Ursula Reisinger einfallen lassen. Mit Gitarre und viel Temperament ließ sie als lustiges Mädchen so manche Viecherei vom Stapel.

Vereinseigene Tanztruppe begeisterte das Publikum

Immer schon bekannt als kritisch, witzig und musikalisch ist Eleonore Warta als "die Pastorale". Früher war alles anders in der Kirche, meinte sie, die Sitten strenger und so übte sie mit dem Publikum gleich mal wieder ihre nicht ganz ernst gemeinten Litaneien. Und nächstes Jahr würde sie gerne als Frau Pfarrerin wiederkommen. "Na schau mer mal, dann sehn mers scho", sagte sie dazu lakonisch.

Eine eindrucksvolle Show der Superlative in Punkto Gedächtnis lieferte Felicitas Schneider. Als ausgebildeter Lern-Coach vermittelte sie den Zuschauern ihre Lernmethoden auf unvergessliche Art und Weise.

Zum Abschluss des Abends steppte die vereinseigene Tanztruppe alias die vier närrischen, neonfarbenen Hühner Theres, Rettl, Berta und Zilli, über das Parkett, wobei wohl kaum ein Auge bei den Zuschauern trocken blieb. Durch das abendfüllende Programm führte Anke Ruppert als Moderatorin und gab dabei so manchen Witz, passend zum Motto der Viechereien, zum Besten.

Die Mitwirkenden

Anke Ruppert, Norbert Schneider, Ursula Reisinger, Eleonore Warta, Felicitas Schneider, Tanzgruppe mit Thea Feth, Rita Geyer-Schneider, Irmgard Krämer und Hildegard Ruppert.

Gäste: Jugendgarde der Narrengilde Grün-Weiß Laub (Trainerinnen Kerstin Pfister, Michaela Kriegl, Elena Voll), KDFB KT mit Karin Post-Ochel, Erika Michelsen, Karin Böhm, Rita Pfister von Döllen und Monika Krämer.

Da stiehlt der Hund dem Herrn die Schau, wenn Norbert Schneider mit seinem Vierbeiner King Louie von der Zuckerschnute gemeinsam auf der Bühne steht. Denn Louie ist der schönste Hund von ganz Wisthäd.
Foto: Sabine Berthold | Da stiehlt der Hund dem Herrn die Schau, wenn Norbert Schneider mit seinem Vierbeiner King Louie von der Zuckerschnute gemeinsam auf der Bühne steht. Denn Louie ist der schönste Hund von ganz Wisthäd.
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