Prichsenstadt

Ein Koffer aus Prichsenstadt am Denkort Aumühle?

Er hat eine traurige Bedeutung für ganz Unterfranken: Der ehemalige kleine Güterbahnhof an der Aumühle in Würzburg, im Volksmund auch Aumühl-Ladehof bezeichnet. Von dort aus deportierten die Nationalsozialisten in den Jahren 1941 und 42 insgesamt 2069 Männer, Frauen und Kinder jüdischen Glaubens, um sie in Vernichtungslagern zu ermorden. Darunter waren auch zehn jüdische Mitbürger aus Prichsenstadt und sechs aus Altenschönbach. Überlebt haben von den 2069 deportierten Menschen nur 60.

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