Nordheim

Erhöhung der Elternbeiträge war unumgänglich

Die Anpassung der Elternbeiträge des Kindergartens Nordheim, seit 1. Januar 2019 ist die Gemeinde offizieller Träger der Kindertagesstätte, standen im Mittelpunkt der jüngsten Ratssitzung.

Wie Bürgermeisterin Sibylle Säger informierte, wurden seit Januar 2015 die Beiträge nicht mehr angehoben. In den letzten Jahren, so Säger, sind insbesondere die Personalkosten „erheblich angestiegen“. Die logische Folge daraus ist eine Erhöhung der Elternbeiträge, die seitens der Verwaltung in allen Kategorien vorgeschlagen wird, teilte die Gemeindechefin mit.

Die Elternbeiräte des Kindergartens wurden hinsichtlich einer Erhöhung der Gebühren zur Stellungnahme aufgefordert und stimmten einer Anpassung zu. Wie Säger mitteilte, erhalten die Eltern von staatlicher Seite 100 Euro Beitragszuschuss für die Regelgruppe „Kindergarten“. Des Weiteren zahlt der Staat für Kinder in der Krippenbetreuung ein einkommensabhängiges 100 Euro hohes „Krippengeld“. Für das zweite Kind gibt es eine Ermäßigung in allen Kategorien in Höhe von 15 Euro, jedes dritte Kind bleibt beitragsfrei, so Säger.

Um neun Prozent erhöht

Die vorliegenden Beschlusszahlen hinsichtlich der neunprozentigen Gebührenerhöhung bezeichnete Sibylle Säger als „das mit Abstand günstigste Angebot“, das im Bereich der Mainschleife und darüber hinaus an Kindergärten offeriert werde. Daher fiel es den Räten nicht schwer, der Erhöhung wie folgt zuzustimmen:

So zahlt man beispielsweise künftig für Kinder bis zu drei Jahren bei einer Stundenbelegung von drei bis vier Stunden 104 Euro (bisher 95 Euro) und für Jungen und Mädchen in derselben Kategorie ab drei Jahren 134 Euro (bislang 123,50 Euro). Bei Kindern mit einer Stundenbelegung von neun bis zehn Stunden im Alter bis zu drei Jahren steigt der Beitrag von 125 auf 136 Euro und bei Jungen und Mädchen über drei Jahre in dieser Kategorie von 162,50 auf 178 Euro.

Förderung für Gemischten Chor

Keine großen Diskussionen gab es auch hinsichtlich eines Antrages auf Förderung der Übungsleiterstunden des „Gemischten Chores Cäcilie Nordheim“. Die Vereinsführung beantragte, die Übungsleiterstunden des Chorleiters Oswald Burkard zu unterstützen. Mit diesem Zuschuss, so war dem Antrag zu entnehmen, soll auch das Notenmaterial erweitert werden. Nicht zuletzt auch deshalb, um neues und altes Musikgut weiterhin zu fördern und zu erhalten. Wie der Verein mitteilt, zahlt er als Jahresaufwandentschädigung für den Chorleiter 800 Euro. Über den Fränkischen Sängerbund erhält der Verein einen Zuschuss in Höhe von 250 Euro, aber auch die Gemeinde unterstützt die Chorleitertätigkeit mit 200 Euro. Und genau diesen Betrag bewilligten die Räte auch für das Jahr 2021.

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