WIESENTHEID

Führungen, Fitness, Natur und Kultur

Reich an erhaltenswerter Natur:  Bürgermeister Werner Knaier berichtete Teilnehmern einer Exkursion der Senioren Union, was mit der Umgestaltung des Wiesentheider Schlossparks geplant ist.
Foto: GERHARD FEHLBAUM | Reich an erhaltenswerter Natur: Bürgermeister Werner Knaier berichtete Teilnehmern einer Exkursion der Senioren Union, was mit der Umgestaltung des Wiesentheider Schlossparks geplant ist.

Das Kitzinger Land ist reich an Gärten aller Art, es gibt eine vielseitige Gartenkultur. Diesmal besuchte die Senioren Union des Kreisverbands Kitzingen besuchte unter der Führung von Bürgermeister Werner Knaier den Wiesentheider Schlosspark. Damiana Gräfin von Schönborn und Bezirksrätin Christine Bender begleiteten die Gruppe, teilen die CSU-Senioren mit.

Vor 300 Jahren legte Rudolf Franz Erwein von Schönborn den Park als reich gestalteten Barockgarten an. Auf Schautafeln kann dies noch angesehen werden. Im 19. Jahrhundert begann dann der Umbau zu einem englischen Landschaftsgarten, 1912 fand diese Entwicklung ihren Abschluss.

Ein Pflegewerk dient als Richtlinie für die Umgestaltung des Parks. So wurde der See wieder auf die Größe von 1912 verkleinert. Inzwischen haben sich dort auch wieder Enten angesiedelt.

Ein „schmerzhafter Vorgang“ sei es, wenn aus Sicherheitsgründen Bäume gefällt werden müssen, es sind aber inzwischen 47 Bäume nachgepflanzt worden, so die Mitteilung noch. Einige der gefällten Bäume wurden aufgestellt, dienen als Totholz, und bieten Kleinlebewesen Lebensraum. Damit sich im Park wieder Dohlen ansiedeln, sind unter der Anleitung des Biologielehrers Matthias Mann Nistkästen aufgehängt worden.

Der Natur wird genügend Raum gelassen, so werden notwendige Pflegearbeiten – wie das Mähen – mit dem Bund Naturschutz abgesprochen. „Es ist also keine Nachlässigkeit, wenn nur Teile der Flächen gemäht werden. Die Folge ist, dass sich im Park viele Vogelarten und seltene Pflanzen heimisch fühlen“, erfuhren die Teilnehmer der Exkursion.

Der Park soll darüber hinaus eine Wertschätzung für die Naherholung und eine maßvolle sportliche Nutzung erfahren. Es finden bereits Führungen über die Tier- und Pflanzenwelt statt. In Zukunft werden im Schlosspark auch kulturelle Veranstaltungen angeboten.

Im Verlauf der Führung machte Bürgermeister Knaier auf die Besonderheiten des Parks aufmerksam. So lassen die Sicht-Achsen den Eindruck entstehen, dass der Schlosspark weit in die Landschaft hinausreicht. Jeder einzelne Baum ist in einen Baumkataster erfasst, hier werden sämtliche Pflegearbeiten festgehalten. Zurzeit werden für den Schlosspark Parkführer ausgebildet.

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