Geiselwind

Gemeinde drückt aufs Tempo beim Kindergartenneubau

Der Bau eines neuen Kindergartens mit Krippe durch die politische Gemeinde in Geiselwind schreitet weiter voran. In seiner jüngsten Sitzung musste der Gemeinderat seine formelle Zustimmung zum Bauplan geben, nachdem nun die Fachbehörde vom Landratsamt das Ganze geprüft hat.

Als nächsten Schritt werden die Unterlagen an die Regierung von Unterfranken weiter geleitet, die dann die Höhe des Zuschusses festlegt. Sobald das geklärt sei, bekomme man die Baufreigabe, blickte Bürgermeister Ernst Nickel voraus.

In der Zwischenzeit wolle man sich mit den Fachplanern abstimmen. Bürgermeister Nickel rechnet damit, dass im Mai oder Juni die Ausschreibung starten kann. Läuft alles wie vorgesehen, soll der neue Kindergarten bereits im September 2022 in Betrieb gehen. Träger der Einrichtung, die in unmittelbarer Nähe zum bestehenden kirchlichen Hort sein wird, ist dann das Bayerische Rote Kreuz.

Kosten: 2,5 Millionen Euro

Ein Neubau war nötig geworden, weil ein erhöhter Platzbedarf von Seiten der Behörden festgestellt und moniert wurde. Im neuen Haus sollen drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen Platz haben. Die Kosten wurden vor einigen Monaten auf rund 2,5 Millionen Euro geschätzt.

Später in der Ratssitzung fragte Gemeinderätin Margot Burger, wo künftig der als Spielfläche genutzte Hartplatz der ebenso angrenzenden Schule seinen Platz haben werde. In den Bereich des Schulhofs könne man diesen nicht verlegen. Bürgermeister Nickel sagte, dass man dafür eine Fläche zwischen dem Spielplatz des Kindergartens und dem Sportgelände im Auge habe.

Gemeinderätin Burger gab zu bedenken, dass man künftig doppelt so viele Kinder in den Einrichtungen habe, die Platz zum Spielen bräuchten. Man werde der Schule nichts wegnehmen, der Hartplatz sei eigentlich der Tennisplatz des TSV Geiselwind, antwortete der Bürgermeister. Gemeinde und Sportverein würden sich zu gegebener Zeit zusammen setzen, um eine Lösung zu finden. Ihm, so Nickel, gehe es zunächst um den Kindergarten, das sei wichtiger.

Sieben Parkplätze

Auch Ratsmitglied Simon Sitz wies darauf hin, dass in Zukunft rund um den neuen Hort wenig Platz vorhanden sei. Zudem monierte Kollegin Burger, dass die eingezeichnete sieben Parkplätze nicht ausreichten. Dagegen hielt Moritz Strohofer das Konzept für eine gute Lösung, die durchgeplant sei. Auch Fachleute, die er dazu gefragt habe, stimmten dem zu.

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