Großlangheim

Großlangheim: Zuschüsse für Sanitäter, Fußball und Weinfest

Dem Marktgemeinderat Großlangheim lag in der Sitzung am Dienstagabend im Kulturhaus der Antrag der Sanitätsbereitschaft auf Zuschuss zur Anschaffung von Einsatzjacken vor. Der stellvertretende Bereitschaftsleiter Eberhard Mahler führte in dem Schreiben aus, dass die alten Jacken abgenutzt sind und die neuen für den Sanitätsdienst während der Einsätze gebraucht und nicht bei sonstigen Vereinsanlässen getragen werden. Die Anschaffungskosten liegen bei 4626 Euro. Bürgermeister Karl Höchner würdigte den zuverlässigen Einsatz der Bereitschaft und schlug den üblichen Zuschuss von 20 Prozent vor. Das Ratsgremium stimmte geschlossen für den Zuschuss von 925 Euro für die neuen Jacken.

Ein weiterer Zuschussantrag kam vom Fußballclub, der am 26. Juli das 100-jährige Bestehen des Vereins feiern möchte. Zu diesem Jubiläum soll die Vereinsfahne in neuem Glanz erstrahlen, wozu eine Generalüberholung zum Preis von 8701 Euro nötig wäre, wie Vereinsvorsitzender Dominik Droll in dem Schreiben mitteilte. Bürgermeister Höchner gab dazu die Information, dass es dazu aus dem Regionalbudget des Dorfschätzeverbunds nichts gibt, wie der Sportverein hoffte. Der Rat sprach sich einstimmig dafür aus, den üblichen 20-prozentigen Zuschuss der Gemeinde und damit 1740 Euro für die Fahne beizusteuern.

Planungen für Weinfest laufen weiter

Der dritte Zuschussantrag kam von der Weinfestgemeinschaft, die die Thekenauflagen der Bewirtungsstände beim Weinfest erneuern möchte. Die Gemeinschaft bat um den entsprechenden Zuschuss für die Materialkosten von rund 1200 Euro und darum, dass die Auflagen vom Bauhof geschnitten, gerundet und lackiert werden, was vom Ratsgremium einhellig befürwortet wurde. Ebenso einstimmig sprach man sich für die Übernahme der Materialkosten durch die Gemeinde aus. Eugen Höchner, Vorstandssprecher der Weinfestgemeinschaft, teilte in einem Schreiben mit, dass man in Zeiten der Corona-Pandemie auf das Stattfinden des Weinfestes Wein/See/Lig im Juli hofft. Als letztmöglicher Zeitpunkt für eine Absage wurde der 17. Mai genannt "und bis dahin laufen im Ausschuss und in den Vereinen die Planungen wie gehabt weiter". Höchner bedankte sich in diesem Zusammenhang für die "großartige Unterstützung" durch die Gemeinde.

Zur geplanten zweiteiligen Sonnenschutzanlage für den Wasserspielplatz am See teilte der Bürgermeister mit, dass diese ab der letzten Aprilwoche geliefert und montiert werden soll, die Gesamtkosten belaufen sich auf 13 500 Euro. Die Stiftung der Raiffeisenbank Kitzingen Land gibt dazu einen Zuschuss von 8200 Euro und der FCN-Fanclub "Junge Franken Glubb" spendiert 100 Euro, wofür sich der Bürgermeister herzlich bedankte. Er verwies darauf, dass der Kindergarten aufgrund von Corona bis auf Weiteres geschlossen bleiben muss. Geschlossen bleiben muss auch der Eingang des VG-Gebäudes, Ausnahmen gibt es im Falle von nicht aufschiebbaren und nicht über Telefon oder Internet zu regelnden Verwaltungsvorgängen. Keine Beanstandungen gab es bei der örtlichen Rechnungsprüfung für 2019, die einstimmig angenommen wurde.

Bürgermeister dankt für die gute Zusammenarbeit

Im Schlusswort der letzten Ratssitzung der zu Ende gehenden Wahlperiode, die aufgrund der Corona-Pandemie im Kulturhaus stattfand, bedankte sich das Ortsoberhaupt beim Ratsgremium "für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit", bei den VG-Bediensteten, dem Kindergartenpersonal und den Bauhofmitarbeitern für jegliche Einsatzbereitschaft und bei der Einwohnerschaft für das Vertrauen, dass man ihm und dem Marktgemeinderat entgegen brachte und dafür, auch unpopuläre Maßnahmen mitzutragen.

Seine Stellvertreterin Heike Sterk kündigte Höchners offizielle Verabschiedung für die Zeit an, "in der Corona vorüber ist". Sie würdigte in ihrem kurzen Dankeswort die sehr gute Arbeit des Bürgermeisters, die auch die Grundlage dafür gewesen sei, dass Großlangheim in finanzieller Hinsicht immer auf gesunden Füßen stand. Herbert Pfriem, dienstältestes Ratsmitglied, hob hervor, dass in teilweise bewegter Zeit nach sachlichen Diskussionen im Ratskollegium Entscheidungen stets zum Wohle der Gemeinde getroffen wurden.

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