Großlangheim

Großlangheimer Soldatenkameradschaft wählte und ehrte

Die Geehrten in der Soldatenkameradschaft (von links): Erich Troll, Johannes Schmid, Richard Lindner, Gudrun Habermann, Max Lindner, Irma Schröder, Horst Gramlich, Hannelore Grafmanns, Felix Hümmer, Werner Adrio und Sabine Schröder. Die Ehrungen für den Volksbund nahm Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer vor.
Foto: Gerhard Bauer | Die Geehrten in der Soldatenkameradschaft (von links): Erich Troll, Johannes Schmid, Richard Lindner, Gudrun Habermann, Max Lindner, Irma Schröder, Horst Gramlich, Hannelore Grafmanns, Felix Hümmer, Werner Adrio und ...

Die Soldatenkameradschaft Großlangheim wählte in ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand. Gleichzeitig gab es Ehrungen für langjährige Mitglieder durch den Bayerischen Soldatenbund (BSB) und für langjährige Kriegsopfer-Sammler durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Unter der Wahlleitung von Bürgermeister Karl Höchner bestätigten die mehr als 40 Stimmberechtigten ihren Vorsitzenden Werner Adrio und seinen Stellvertreter Wolfgang Artmann für die nächsten drei Jahre ebenso im Amt wie Schriftführer Horst Gramlich und Kassenwart Felix Hümmer. Schießwart ist Benno Förth, Fahnenträger sind Stefan Adrio und Werner Schiller. Als Beisitzer wurden Max Lindner, Christian Förth und Johannes Schmid gewählt.

Der alte und neue Vorstand der Soldatenkameradschaft (von links): Horst Gramlich, Werner Adrio, Felix Hümmer und Wolfgang Artmann. Zur Wahl gratulierte BSB-Kreisvorsitzender Wilhelm Köhler.
Foto: Gerhard Bauer | Der alte und neue Vorstand der Soldatenkameradschaft (von links): Horst Gramlich, Werner Adrio, Felix Hümmer und Wolfgang Artmann. Zur Wahl gratulierte BSB-Kreisvorsitzender Wilhelm Köhler.

Der BSB-Kreisvorsitzende Wilhelm Köhler zeichnete Richard Lindner für 40 Jahre, Gudrun Habermann für 25 Jahre und Johannes Schiller für zehn Jahre Treue zum BSB aus. Für den Volksbund kam Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer und zeichnete neun Kameraden für ihre erfolgreiche Sammeltätigkeit aus.

Die Erinnerung muss wachgehalten werden

Bauer merkte an, dass die Aufgabe des Volksbundes vielerorts in Vergessenheit zu geraten drohe. Mit den alljährlichen Sammlungen und Ausstellungen wie 100 Jahre Volksbund im Foyer des Landratsamtes werde neben dem Volksbund-Jubiläum auch an die Folgen des vor 75 Jahren zu Ende gegangenen Krieges erinnert. Die Gefallenen besäßen dauerhaftes Ruherecht. Über ihren Gräbern müsse die Erinnerung wach gehalten werden, um zum Frieden als Gottesgeschenk zu mahnen. Mit einem Sammelergebnis um 1171 Euro habe die Kameradschaft dazu beigetragen, Gräber international erhalten zu können und die Suche nach weiteren Gräbern zu finanzieren.

Bürgermeister Höchner zollte der Soldatenkameradschaft größten Respekt für ihre Leistungen, da sie das örtliche Kriegerdenkmal pflegt und sich mit ansprechenden Ausflugsfahrten in die Dorfgemeinschaft einbringt.

Wie der Vorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht wissen ließ, konnte die Kameradschaft vier neue Mitglieder gewinnen. Sie zählt derzeit 84 Mitglieder.

Ehrungen des Volksbundes

Weißgoldene Verdienstspange: Hannelore Grafmanns (50 Jahre), Irma Schröder (40), Erich Troll (31), Horst Gramlich (29), Max Lindner (27) und Werner Adrio (27)

Silberne Verdienstspange: Werner Scheller (16 Jahre), Felix Hümmer (13), Sabine Schröder (12)

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